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Alpabzug (oder auch nicht)

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Ein zufälliger Blick aus dem Küchenfenster – und was sieht man, waseliwas? Einen stämmigen Mann, der ein Schaf in einen Anhänger lädt.

Der Mann darf das. Das Schaf gehört ihm. Alle Schafe, die in den letzten Monaten in unserem Quartier gewohnt haben, gehören dem Mann. Jetzt sind sie wieder weg, die Schafe, und mit ihnen das muntere Bimmeln und Blöken, das uns so manchen Sommertag und so manche Sommernacht verschönert hat.

Der kleine Trost: Nächstes Jahr, im Frühling, hats wieder Schafe im alten Markt. Vermutlich Ganz bestimmt nicht dieselben wie heuer, aber das spielt ja keine so grosse Rolle. Wir freuen uns schon auf die neuen Nachbarn.

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Nachtrag 16.23 Uhr: Die Ereignisse überstürzen sich. Ein zweiter Blick aus dem Fenster zeigte soeben: Ein paar Schafe sind noch hier. Vielleicht hat der Mann sie vergessen. Möglicherweise sind es auch schon die neuen Nachbarn. Eventuell ist es Frühling geworden, ohne, dass ich es bemerkt hätte. Wie auch immer: Das ist eine zweite Chance, um das Gebimmel und Geblöke auch im Herbst und Winter geniessen zu dürfen.

Ich überlege gerade: Wir haben fünfeinhalb Zimmer. Und nutzen die nicht alle ununterbrochen. Das heisst…

Published inHeimisches

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