Auffahrt zum Herunterfahren

Hundert Stunden Nichtstunmüssen: Wie habe ich mich danach gesehnt! Dank des langen Auffahrtswochenendes komme ich endlich dazu, meine inzwischen nicht mehr ganz neue Wohnung zu inspizieren, gründlich zu putzen, den Ghüder zu entsorgen und den einen oder anderen der vielen Filme zu geniessen, die sich in meiner Swisscom-Box arbeitsbedingt immer höher stapeln.

Einen schönen Teil der vielen freien Zeit werde ich tagsüber schlossbestaunend auf dem Balkon und nächtens batterienaufladend im Bett verbringen (oder umgekehrt), und falls alles läuft, wie es laufen sollte, bleibt mir sogar noch ein Eggeli Zeit, in dem ich mir zur Abwechslung von all den Auswärtsfuttereien der letzten Monate wieder einmal selber etwas kochen kann.

Auch die Leute in meinem Quartier scheinen die kurze Pause vom Alltag zu schätzen: In der Burgdorfer Altstadt herrscht eine Ruhe wie schon ewig nicht mehr, dabei ist die Auffahrt noch keine fünf Stunden alt.

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