Beneidenswert

Seit einem Vierteljahr stehen die drei Gesellen vor dem Museum Franz Gertsch in Burgdorf. Obwohl das Thema, das uns Menschen rund um die Uhr beschäftigt, sie kaum interessieren dürfte, geht ihnen der Gesprächsstoff offensichtlich nie aus.

Jedesmal, wenn ich an ihnen vorbeigehe, frage ich mich, worüber sie – mit dem gebotenen Sicherheitsabstand – wohl gerade reden. Und denke ich wehmütig, wie schön es doch wäre, wenn auch wir uns wieder einmal über etwas anderes unterhalten könnten.

Dass ich in ein paar Monaten Holzfiguren beneiden würde: auch damit hatte ich Anfang 2020 nicht gerechnet.

1 Kommentar

  1. „Wie hesches?“ – „Guet, merci“. – „Isch chaut worde“. – „Ja, jitz no dä Schnee u das choge Glattis.“ – „Da muess me ufpasse, dass me nid umgheit.“ – „Säg nüt.“ – „Aber sie luege ja süsch guet zu üs hie.“ – „Es Kafi wär jitz nid schlächt.“ – „Da müesse mer chli warte“. – „Hesch o ghört, ds Kunstmuseum Thun cha me jitz online go bsueche und d Ustellig imne virtuelle Rundgang aluege, geit das äch hie ou?“ – „Weiss nid, ha no nüt ghört.“ – „Chönnt me das nid öpperem us Idee stecke?“ – „Chli schwierig wes so ruhig isch u chum öpper is Gebäude geit.“ – „Hannes weiss sicher wäm er die Idee chönnt witergä.“ – „Genau, Hannes frage.“ – „Das isch e liebe Kärli, chunnt geng verbi, o jitze.“ – „I bi ehrlech, I freue mi scho druf we de wieder mau Lüt näb üs ine is Geböide gö.“ – „Ou ja, i vermisse das Gschnäder scho bau.“

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