Man’s world

Vorsehung

Vorsehung

Zufälle gibts (oder auch nicht): Vorgestern sagte ich im Büro zu Cornelia, ich bräuchte bald eine neue Brille. Gestern Abend, vor dem Fernseher, dachte ich das gleiche nochmals. Dann legte ich die Brille neben das Bett und schlief ein. Und als ich heute Morgen dann im Dunkeln (dr)aufstand:

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Jenseits von Blut und Börse

Jenseits von Blut und Börse

Am 27. September 2001 sass ich über Mittag mit dem damaligen Vizechef der Berner Zeitung bei Wurst und Bier in einer Quartierbeiz im Lorrainequartier. Er strahlte: “Heute machen wir einmal eine Zeitung, die die Leute richtig aufstellen wird”, sagte er, nachdem auch die BZ in den Wochen zuvor praktisch nur noch ein Thema gehabt...

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Die Cousine mit den Millionenverkäufen

Bis vor zwei Tagen wusste ich nichts von einer BJ Caruana. Hätte mir jemand diesen Begriff genannt, hätte ich auf ein sehr süsses alkoholisches Getränk getippt, das aufgestellte junge Leute auf weissen Stränden hektoliterweise wegputzen; ämu in der Werbung. Dann lernte ich: Die nicht unbedingt unansehnliche Dame heisst eigentlich Rebecca Caruana Bryant, lebt in...

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Ein bisschen Spanien

Ein bisschen Spanien

Weil wir nicht immer nur Fleisch bräteln mögen, machten Chantal und ich für unseren Besuch gestern eine Paella. Das schöne an diesem Gericht ist, unter anderem: Wer gerne Zutaten schnippelt, kommt voll auf seine Kosten. Mehr als eine grosse Brat- und eine Wasserpfanne braucht man dafür nicht. Als Zutaten empfehlen sich: - 1 rote...

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Unter Kampfmüttern

Unter Kampfmüttern

Ich klaue ja selten Texte. Aber was Reinhard Mohr in seinem neuen Buch “Meide deinen Nächsten” über moderne Mütter schreibt, kann und will ich der Leserschaft dieses Blogs nicht vorenthalten: Das Kind schreit. Es schreit so laut und durchdringend, dass hier und da die Fenster zur Straße aufgehen. Man schaut vom Balkon im dritten Stock...

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Das erste Mal

Das erste Mal

Es hätte ja auch ein bisschen peinlich werden oder an ein Taubstummentreffen erinnern können. Aber nein: Als Chantals und meine Eltern sich an diesem langen und doch viel zu kurzen Sommer-Samstagnachmittag zum ersten Mal sahen, waren sich alle auf Anhieb so sympathisch, als ob sie jedes zweite Wochenende miteinander im Garten sitzen und plaudern...

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Voll im Saft

Voll im Saft

Vor einem Blumenladen in der Burgdorfer Bahnhofstrasse steht dieses Schild: Ich weiss gar nicht: Soll man den Gärtner beneiden oder bedauern?

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Mengenlehrer

Mengenlehrer

“Hey! Teacher! Leave us kids alone!”: Wenn die Lehrer der Forderung von Pink Floyd damals nachgekommen wären, hätte ich mich ziemlich einsam gefühlt: Der Vater meiner Mutter: Lehrer. Mamma mia: Lehrerin. Die Schwester von Mamma mia: Lehrerin. Meine Schwester: Lehrerin. Der Mann meiner Schwester: Lehrer. Der Brüetsch meines Vaters: Lehrer. Die Schwester meines Vaters: Kindergärtnerin und Heilpädagogin....

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Wir entfernen einen Meniskus

Wir entfernen einen Meniskus

An diesem Morgen des Freitag, 13. August, ist es also endlich soweit: Chantal kann nach einem längeren Gang durch x Arztpraxen und Instanzen (was die Sache womöglich nur noch schlimmer gemacht hat; eigentlich wäre weitestgehende Schonung angezeigt gewesen) ihren kaputten Meniskus herausoperieren lassen. Ich persönlich verstehe nicht ganz, wieso sie sich dafür extra ins Spital bemüht. Mithilfe...

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Glanz & Gloria mit Judith & Urs

Für all jene, dies noch nicht gesehen haben und jene, dies nochmal und nochmal und nochmal sehen wollen – so berichtete “Glanz & Gloria”, das Promimagazin des Schweizer Fernsehens, gestern Abend über Judith Wernli und ihren Schatz, meinen Brüetsch: glanz & gloria vom 11.08.2010

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Man hat sie einfach gerne zu haben

Man hat sie einfach gerne zu haben

Vorhin, am Kebabstand: Ich wollte ein Mineralwasser holen und wartete, bis der Mann hinter der Theke mit der Fleischabschaberei fertig war. Von links schlenderte ein Herr mit einem halbhohen und nicht angeleinten Hund daher. Er postierte sich in Atemriechnähe hinter mir. Sein Hund wartete  Zentimter neben meinem Bein auf das Kommando zum Sitzen. Rund um uns wäre genügend Platz für hundert Männer...

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2010: einfach s Zähni

2010: einfach s Zähni

Oha: Die erste Halbzeit des Jahres 2010 ist bereits vorüber. Wenn ich so auf die letzten acht Monate zurückblicke, muss – oder darf – ich sagen: besser konnte es gar nicht laufen. - Alle Menschen, die mir etwas bedeuten, sind zwäg, zufrieden und – soweit ich das beurteilen kann – gesund. - Mein Schatz...

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Kampf mit dem Ohrwurm

Dieses Lied sang Chantal aus heiterstem Himmel, als wir neulich eines wunderschönen Sommermorgens durch Goldau spazierten. Stunden später schwirrte die Melodie immer noch wie ein junges Vögelchen durch meinen Kopf. Als ich den zähen Ohrwurm gegen Abend endlich besiegt glaubte, stimmte sie den Song noch einmal an…worauf ich quasi mit Alfred J. Kwak ins...

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Sultans im Stau

18 Jahre. Das ist jetzt schon 18 Jahre her, dass wir auf der Höhe der Ausfahrt Pratteln auf der Autobahn standen und beinahe in die Nackenstützen bissen vor Angst, es nicht rechtzeitig ins Joggeli zu schaffen, weil all die Idioten vor uns nicht auf die Idee gekommen waren, mit dem Zug ans Konzert der...

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Ausgesorgt!

Ausgesorgt!

Etwas überraschend, aber nichtsdesto erfreulicherweise, erreichte mich heute Abend diese Mail. Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich dank meines neuen Freundes Song Lile für alle Zeiten ausgesorgt: “Guter Tag,Ich glaube, dass Sie a in hohem Grade sind – respektierte Pers5onlichkeit, habe ich einen Antrag für Sie. Dieses ist jedoch nicht noch I in irgendeiner...

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Kleines Quiz

Kleines Quiz

Wie heisst mein Vater: - Kurt? - Max? - Hanspeter? Wer das Zutreffende ankreuzt, gewinnt ein Nachtessen im “Sternen” zu Rudolfstetten.

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“Wow!”

“Wow!”

Ich bin bald 45, habe die Teenagerzeit also seit einem Vierteljahrhundert hinter mir, behaupte von mir selber, in der Regel mit mindestens anderthalb Füssen fest auf dem Boden zu stehen und würde sagen, dass mich so leicht nichts mehr aus den Socken haut. Aber: (Gopf: Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.) Jedenfalls...

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Zeigt her eure Füsse

Zeigt her eure Füsse

Neulich stellte meine Facebook-Freundin Lucia Steiner – die ich im echten Leben noch nie gesehen habe, aber jetzt dann un-be-dingt mal treffen möchte, wenn sie schon ständig mit meinem Schatz ausgeht - dieses Bild auf ihre Seite: . Das war am 15.  Juli. Kaum war der Helgen online, sah mein Brüetsch sich bemüssigt, auf derselben Plattform...

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Es nachet

Noch 130 Tage bis zu den fünf Wochen.

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Hartes Los

Hartes Los

Als Journalist hat mans schon nicht immer leicht. Morgen zum Beispiel stehe ich mitten in der Nacht auf, um um 7.20 Uhr den Zug nach Zürich zu erwischen, wo ich in die Bahn nach Chur umsteige, von wo aus es dann mit dem Postauto weitergeht. Dreieinhalb Stunden werde ich unterwegs sein, und das alles...

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Sommermomente

Sommermomente

Schwanenfamilie auf dem Zugersee. Chantal auf dem Gotthard-Pass. Blühendes Leben in Minusio. Ich in der Hängematte. Mein Fuss in Locarno. Abendhimmel über Zug.

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Der Kilo-Killer

Der Kilo-Killer

So sah mein Brüetsch im letzten Oktober aus: Neun Monate später: Irgendwie weiss ich gar nicht recht, was ich dazu sagen soll, ausser: dass ich o-huere stolz bin auf ihn.

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Das grosse Plangen

Zugegeben: Es mag für die Leserschaft ein wenig bemühend sein, hier dauernd zu lesen, dass ich mich wie blöd auf die Konzerte von Toto und Mark Knopfler auf der Piazza Grande in Locarno freue. Wer räuspernd darauf hinweist, es wären im Fall noch andere Themen denkbar, hat recht. Trotzdem: Für mich gibt es seit...

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Alles und doch nichts verpasst

Alles und doch nichts verpasst

Das war aber auch wieder eine Aufregung in den letzten Tagen: Die Schweiz habe “eine neue Fichenaffäre”, stand am Donnerstag in den Zeitungen. Tags darauf überraschte der ehemalige Geheimdienstchef mit der Aussage, ”Politiker wollen sich profilieren”. Und die Möchtegern-Miss Schweiz mit dem Statement, “Tierquälerei törnt mich ab”. Weiter wurde berichtet, dass Nayla Hayek den Job...

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Lieber arm dran als Beine ab

Lieber arm dran als Beine ab

(gesehen am Montagnachmittag im Zürcher Hauptbahnhof)

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Ein runder Tag

Am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen. Im Baum in Nachbars Garten bespricht eine Vogelfamilie die heutige Ämtliverteilung. Die Luft duftet nach Gras und Geissen und Sommer. Schon beim Erwachen weiss man: das gibt einen Prachtstag, an dem von A wie Aufstehen bis Z wie Zubettgehen einfach alles stimmt. Am liebsten würde man…ja, was?...

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Das Monster am Fenster

Das Monster am Fenster

Bisher kam sie nur in den Abendstunden vorbei,  um vor einem meiner Fenster wie ein schnurloses Jojo auf und ab zu schweben und helmutkohlmässig vor sich hinzubrummen. Aber heute ist die Hornisse schon am frühen Morgen da. Vielleicht will sie nur wissen, ob in meiner Wohnung alles in Ordnung ist. Vielleicht hat sie sich aber längst ausgerechnet, dass der Typ da...

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Ade, Abo

Ade, Abo

Das wars dann.

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Ätsch, ein Bätsch

Ätsch, ein Bätsch

Da sind die Presseausweise für das Berner Kantonalturnfest 2010 in Utzenstorf, Kirchberg, Bätterkinden und Koppigen. Tja. Mit einem möglichst auffälligen Badge am Hals eine Veranstaltung besuchen zu können: das ist für manche Jungjournalisten das Boaheyplusultra. Dabei gilt: je prestigeträchtiger der Anlass, desto besser. Ans Folkfestival der örtlichen Pfadiabteilung schafft es mit einem Notizblock in...

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Lieb und zu teuer

Lieb und zu teuer

Liebes GA Machen wir uns nichts vor: Unsere Beziehung basierte von Anfang an auf reiner Berechnung. Die grossen Sentimentalitäten können wir uns also schenken. Als ich in Solothurn lebte, lohnte es sich für mich sehr, dich immer in meiner Nähe zu haben: Fr. 4.60 x 2 x 4 x 4 x 12 macht Fr. 1’766.40. Dazu...

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Vom Radar verschwunden

Vom Radar verschwunden

Wenn uns jemand gefragt hätte, was wir seien, hätten wir gesagt: “So etwas wie Freunde”. Ohne viel gemeinsam zu haben, hockten wir ständig zusammen. Immer um 11 und spätestens um 17 Uhr wieder trafen wir uns im ”Löwen” oder im “Bären”. Stundenlang liessen wir uns über die da oben aus, die denen hier unten das Leben immer schwerer...

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Vom Hundertsten ins Tausendste

Vom Hundertsten ins Tausendste

Am Anfang war es nur ein Gag: Mit Blick auf die Fussball-WM und ihre bisweilen sehr zweifelhaften musikalischen Nebenerscheinungen gründeten mein Brüetsch und ich auf Facebook die Gruppe “Wenn es schon eine WM-Hymne braucht, dann die hier“. Mit “die hier” gemeint ist der “Looo-lo-lo-loooo”-Song von “Bäng Gäng“, bei denen mein Brüetsch trommelt. Der Gruppe schlossen...

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Im Rock-Schlaraffenland

Im Rock-Schlaraffenland

Irgendwie ist dieses Jahr konzertmässig wie für mich gemacht: Los gings in relativ kleinen Rahmen mit Polo Hofer in der Zuger Chollerhalle und Skinny Machines im Café Anna zu Burgdorf. Dann liessen es   Kiss und Alicia Keys (was für ein Flügel!) im Hallenstadion ordentlich krachen.  Toto und Mark Knopfler schauen im Juli in Locarno vorbei…und jetzt...

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Bildlich gesprochen

Bildlich gesprochen

Vorhin, in der “Metzgere”: Ein Mann mittleren Alters sagt zu seinem Kollegen, seine Freundin habe ihn zusammengeschissen, weil er(!) sich drei Paar Schuhe gekauft hat. Daraufhin überlegte ich mir, was genau das eigentlich bedeutet: jemanden zusammenscheissen. Eine grobe Vorstellung konnte ich mir schon machen. Sicherheitshalber warf ich zuhause trotzdem noch die Internet-Suchmaschine an  – et voilà: Ich...

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Damals, im Sommer

Damals, im Sommer

Vier Wochen lang gab es von Mittag bis Mitternacht nichts als Fussball, Fussball und Bier ohne Ende: Zwischen dem 8. Juni und dem 8. Juli 1990 sass ich wegen der WM in Italien ununterbrochen in der Gartenwirtschaft des Restaurants Schützenhaus in Reinach und schaute mir mit Adrian Krenn, dem Freund der Wirtin Annemarie Gloor, die Augen wund....

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Je älter, desto Mister

Je älter, desto Mister

Die Mister Schweiz-Wahlen haben mich bisher genauso interessiert wie die Koalititonen im Parlament von Kirgistan oder der Tourneeplan von Natacha Utiger. Aber seit ich Tür an Tür mit einem der 16 Kandidaten arbeite, sehe ich das ein wenig anders. Es ist nicht so, dass ich im Hinblick auf das Finale von heute Abend vor lauter Aufregung nicht mehr schlafen...

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Weiss der Himmel

Weiss der Himmel

In unserer aufgeklärten, durchinformierten und rundum vernetzten Welt gibt es immer noch Leute, die allen Ernstes behaupten, Ausserirdische und Ufos gesehen zu haben. Es ist kaum zu glauben.

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Zuger Seenswürdigkeiten

Zuger Seenswürdigkeiten

Der Zugersee hat für mich etwas Mystisches; vor allem am Morgen und am Abend und tagsüber.

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Mit dem Aromat ans Mittelalter-Essen

Mit dem Aromat ans Mittelalter-Essen

Irgendwie war mein Vater nicht ganz davon überzeugt, dass ihm das Mittelalter-Essen im Burgdorfer Schlosskeller schmecken würde. Als die Veranstaltung zu Ende war, kam er zu uns in die Küche und zeigte mir grinsend ein kleines Aromat-Döschen. Das, sagte er, habe er unmittelbar vor dem Anlass von einer sehr, sehr freundlichen Wirtin in einer Oberstadt-Beiz ergattert; an...

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Otto und Lisa im Bad

Otto und Lisa im Bad

Es ist höchste Zeit, meinen zwei Schildkröten ein paar Zeilen zu widmen; immerhin gehören sie zu meiner Wohnung wie die  Musiksammlung und die Musiksammlung und die Musiksammlung und der Tisch und das Bett. Die – oder vielmehr: der – grössere der beiden ist mit mir von Solothurn nach Burgdorf gezügelt. Otto hat sich hier so schnell akklimatisiert wie ich....

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Hello again

Hello again

Zuerst dachte ich: “Oh! Jetzt kommen sie schon am helllichten Tag. Aber gut: Es kann sicher nicht schaden, seinen Landeplatz abzuchecken, wenns heiter ist statt stockfinster, wie letztes Mal. Diese Wasauchimmers sind schliesslich ziemlich sicher ziemlich teuer. Und Garagen, die innert nützlicher Frist einen Ufo-Parkschaden beheben, hats nicht an jeder Ecke.” Mit zitternden Händen zückte ich das Handy...

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“Keine Ahnung”

“Keine Ahnung”

“Es ist für uns oft ein Problem, Beobachtungen wie die Ihre zu deuten. In Fällen, wo das gelingt, findet sich meist eine triviale Erklärung. Wie sie selber schreiben, regnete es während ihrer Beobachtung. Astronomen pflegen dem Himmel bei solchem Wetter keine Beachtung zu schenken, weshalb wir auch nichts gesehen und gehört haben. Es handelt...

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Nach all diesen Jahren

Nach all diesen Jahren

Irgendwann wurde die Rockband des Mannes so gross, dass er kaum noch dazu kam, sich um seine Frau und die Kinder zu kümmern. Die Musiker absolvierten monatelange Tourneen rund um den Erdball, verbrachten ungezählte Wochen im Studio und nahmen, um die gigantische Maschine am Laufen zu halten, Pressetermine in den entlegendsten Ländern wahr. Statt in...

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Vielleicht wissen ja die Experten weiter

Vielleicht wissen ja die Experten weiter

Nicht, dass mich die Sache rund um die Uhr beschäftigen würde. Aber wunder nimmts mich halt schon, was das gewesen sein könnte. Deshalb habe ich den Experten der Urania-Sternwarte in Zürich und der Jura-Sternwarte in Grenchen heute Morgen folgende Mail geschrieben. “Sehr geehrter Herr Gubser, sehr geehrte Frau Jost Irgendwie lässt mit die Sache keine Ruhe. Deshalb...

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Tierisch gute Nachbarn

Tierisch gute Nachbarn

Auf dem Dach des Hauses neben meiner Wohnung sitzt fast jeden Morgen ein Vogel. Ich weiss nicht, ob er mit seiner Familie da wohnt und auf dem Weg zum nächsten Nest-Baumarkt jeweils einen kleinen Zwischenhalt vor meinem Fenster einlegt, oder ob er Single ist und entsprechend viel Zeit hat, um sich darum zu kümmern,...

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Drei Kugeln am Nachthimmel

Drei Kugeln am Nachthimmel

Ich muss das jetzt einfach erzählen: Am Freitag, 26. März 2010, habe ich drei Ufos gesehen. Das heisst: Ob es richtige Ufos mit Weltallstaub dran und grünen Männchen drin waren, weiss ich nicht. Aber es waren drei mir unbekannte fliegende Objekte. Also: irgendwie halt schon Ufos. Ich entdeckte sie zufällig: Als ich durch den Regen von...

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Im Land der Träume

Im Land der Träume

Falls mich mal jemand nach einem Bild fragen sollte, das den totalen Frieden symbolisiert, schicke ich ihm das hier: Titel: “Mein Göttibueb, nach der langen Reise nach Burgdorf auf dem Sofa schlafend.”

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Auf Entzug

Auf Entzug

Am sehr, sehr frühen Morgen zu erwachen und zu merken, dass man keine Zigaretten mehr hat, ist mühsam. Noch mühsamer ist, am sehr, sehr frühen Morgen zu erwachen und zu merken, dass man zwar Zigaretten hat, aber kein Feuer.

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Der Beweis

Der Beweis

Für jene, die es immer noch nicht glauben: Hier ist der Beweis.  

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Hallo, Nachbar

Hallo, Nachbar

Man braucht nicht extra eine CD mit den Daten von grossbritannischen Steuerzahlern zu klauen kaufen besitzen, um zu behaupten: Jon Lord hat im Verlauf seiner jahrzehntelangen Karriere als Tastenmann bei einer der erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten und später als Solo-Künstler soviel Geld zur Seite gelegt, dass es für das eine und andere Leben reicht. Davon geht offensichtlich...

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