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Fisch, mal chli anders

Gestern Abend hatten wir – wieder einmal und wie erfreulicherweise immer – ausgesprochen netten Besuch in Burgdorf. Die kulinarische Herausforderung für Chantal und mich bestand diesmal darin, etwas Vegetarisches zu kochen, das auch Fleischfressern schmeckt.

Wir entschieden uns für eine Fisch-Lasagne. Hier ist das Rezept:

Man benötigt für vier Personen

– 12 Lasagneplatten
– 4 Pangasius-Filets
– 200 Gramm Fenchel
– zwei, drei Spritzer Tomatenmark
– 600 Gramm gehackte und geschälte Tomaten
– drei Esslöffel Mehl
– knapp einen Liter Milch
– 1 Zwiebel
– 2 Esslöffel Butter
– Reibkäse
– chli Öl sowie
– Salz und Pfeffer

Als Erstes häckselten wir den Fenchel und die Zwiebel und dünsteten beides miteinander in einer Brapfanne an. Dann gaben wir das Tomatenmark und die passierten Tomaten dazu, würzten das Ganze mit Salz und Pfeffer und liessen es ein paar Minuten köcheln. In dieser Zeit liessen wir die in einem Pfännli Butter schmelzen. Dann gaben wir die Butter und das Mehl in die Sauce und merkten, dass diese dadurch sofort klumpig wurde. Don’t worry – das muss so sein. Und ändert sich auch gleich wieder, wenn man unmittelbar danach die Milch hineinschüttet. Nachwürzen nicht vergessen!

Wenn die Sauce fertig ist, schichtet man die Lasagneplatten und den Fisch und die Sauce mehrfach aufeinander. Zuletzt bestreut man das Gebilde mit Käse und lässt es ungefähr 45 Minuten lang im 200 Grad heissen Ofen liegen.

Als Vorspeise servierten wir ein Lauch-Zwiebel-Rüebli-Knoblauch-Süppchen mit Shrimps drin und Croutons drauf; zum Dessert gabs Chantals ei- und alkoholfreies Weltklassetiramisu. Das Rezept für Letzteres rücken wir nur auf devotes Bitten und unter der Bedinung heraus, dass wir unsererseits zum Essen eingeladen werden.

E Guete!

Published inKulinarisches

4 Comments

  1. Ich denke schon. Nüchtern ist das Theater da unten ja kaum auszuhalten.

    Das Bier haben sie übrigens aus Arabien importiert, das bis zum unfriendly takeover durch die dem Alkohol nicht sooo zugeneigten islamischen Mitbürgerinnen und -bürger Arabiern geheissen hat.

  2. Trotzdem. Mit Fenchel hast du mich also schneller vertrieben als die Lybier ihren Muhamar. A propos: Trinken Lybier eigentlich Bier?

  3. Ach – die Fenchel schmeckt man gar nicht, wenn man nicht weiss, dass sie da sind.

  4. Wäre leider nichts für mich. Ich bin auf einer strengen Fenchel-Diät.

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