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Hackerangriff

Rettung in letzter Sekunde: Auf dem Weg zur Arbeit sah Chantals Cousin Christian gestern, wie zehn Krähen einen auf der Strasse liegenden jungen Lori attackierten. Kurzentschlossen steuerte er auf den Mob zu, worauf die schwarzen Vögel von ihrem Opfer abliessen.

In den letzten 24 Stunden konnte sich der Papagei in einem Käfig auf der Terrasse von Christians Haus von dem Angriff erholen. Er trinkt, frisst, turnt an den Gitterstäben herum und meckert lautstark, wenn man sich ihm nähert.

Für Christian und seine Familie stellt sich damit bald die Frage: Behalten oder freilassen? Einerseits wärs natürlich schon schön, einen solch bunten Prachtskerl immer in der Nähe zu haben.

Andrerseits: Vermutlich hat Versace – so heisst er seit Neustem, und passt damit bestens zu Chanel, dem Hund, und Thommy Hilfiger, der Katze, die an der selben Adresse wohnen – Eltern und Geschwister, die sich auf einem Baum in der Nähe bange fragen, wann der Kleine wohl endlich nach Hause kommt und wie es ihm geht.

Wir fahren morgen zurück in die Stadt – nicht unglücklich darüber, uns elegant um diese Entscheidung drücken zu können.

Nachtrag, vier Tage später: Versace hat seinen Käfig noch nicht verlassen (können). Seine Schwanzfeder sei noch zu kurz, teilt sein Pfleger auf Zeit mit, und ergänzt: “Right now he is just cat food if outside the cage.”

Published inAustralischesFerientechnischesTierisches

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