In einer anderen Zeit

Am Mittelalter-Essen entführte der Verein Mythos im Burgdorfer Schlosskeller nicht nur 50 unterschiedlichste Menschen aus der ganzen Deutschschweiz in eine längst vergangene Zeit. Es kam bei dieser Gelegenheit auch zu einem Treffen von Mitgliedern meiner Familie, die sich zum Teil seit einem Vierteljahrundert nicht mehr gesehen haben: Meine Eltern waren als Gäste anwesend, mein Brüetsch kümmerte sich als Mundschenk darum, dass der Getränkefluss nie versiegt (er nahm seinen Job, wie man sieht

sehr Ernst.

Katrin, meine Cousine, wirkte im Service mit; ihr Mann Roland, ihre Kinder und Eva, ihre Schwester, sassen bei Tisch.

Geplant war diese Familienzusammenkunft nicht. Sie entstand spontan. Trotzdem wurde sie zu einer rundum gelungenen Sache – oder gerade deshalb.

Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde. Aber so ein Treffen kann man ohne Weiteres irgendwann wiederholen.

Dann wird es auch mein Burgfräulein

aufs Gruppenbild schaffen.

Beim Familienfototermin war es mit Abräumen beschäftigt.

Dafür wurde es auch nicht so verwackelt verewigt wie all die anderen.

Und so liefs im Keller, in der Küche und hinter den Kulissen:

(Bilder by Mundschenk)

6 thoughts on “In einer anderen Zeit

  1. also das mit dem Burgfröilein, das hätte eindeutig in Hannesses Verantwortungsbereich gelegen!

  2. Ja, gopf, das Burgfräulein!Das ist mir hinterher auch ganz siedendheiss in den Sinn gekommen.Wie konnten wir sie nur vergessen?
    Oder an wem wäre es gewesen, sie aufs Bild zu holen?
    Dafür wird sie jetzt mit dem schönsten Portrait von allen entschädigt.
    Und klar muss man das wiederholen.Nicht nur das Familienfoto.

  3. Die Qualität der Fotos war, im Gegensatz zum Familientreffen und dem kulinarischen Drumherum, im Mittelalter nicht gerade umwerfend :-))
    Ja, wiederholen müsste man das!

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