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Internette Ein- und Ausblicke

Mein Oscar für die Idee des Jahres geht an Lorenz Klopfstein vom Burgdorfer Stadtmarketing: Mit Blick auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 hat er das “Hotel Schwingfest” eröffnet.

Der Clou an der Sache ist: Für die Übernachtungen wird kein Rappen verrechnet, weil Burgdorferinnen und Burgdorfer die Zimmer gratis zur Verfügung stellen.

Im Moment ist die virtuelle Herberge ausgebucht. Aber in den nächsten Tagen bietet Klopfstein weitere Zimmer an – darunter auch eines im alten Markt 6. Mein Schatz und ich sind sehr gespannt, wer sich alles für eine Schlafgelegenheit in unserer

“Schlossgeist”-Suite

bewirbt.

Die Liste der potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten ist lang: Das “Eidgenössische” lockt laut den Organisatoren eine Viertelmillion Menschen in die Stadt.

Weniger als Schlummervater in spe, denn vielmehr als gewissenhafter Arbeitnehmer und flotter Kollege weise ich gerne darauf hin, dass die BZ einen weiteren Blog installiert hat. “Zytblogger” heisst das Gefäss, in dem die Stadtredaktion all das journalistisch aufbereitet, was sie am Rande des Weges zu den Berner Wahlen zusammenliest.

Kein Blog, sondern ein echtes Online-Magazin ist das nigelnagelneue “Journal B”, das nach eigenen Angaben “sagt, was Bern bewegt”. Politik, Kultur und Alltag: Das sind die Themen, mit denen die Redaktion ihre Leserschaft informieren, unterhalten und überraschen will. Die ersten Reaktionen seien “zurückhaltend-wohlwollend” ausgefallen, teilen die Macher mit.


Sehr lesenwert ist mit schöner Regelmässigkeit “interna”. David Sieber, der Chefredaktor der “Südostschweiz”, gewährt in seinem Blog Einblicke in den Redaktionsalltag, stellt Fragwürdiges zur Debatte, beleuchtet Gepflogenheiten der Branche – und stösst mit seinen An- und Einsichten nicht immer nur auf Zustimmung.

Weitere Klicktipps aus dem näheren Sendegebiet:

Der Uetendorfer Fotograf und Gemeindepräsident Hannes Zaugg-Graf hat seine Website rundum überarbeitet und zu einer veritablen Galerie hochfrisiert, mit wunderschönen Landschaften, anmächeligen Akten und originellen Porträts und allem. Die Seite gibt es in Bunt und Schwarzweiss. Besonders bemerkenswert ist auch das Projekt “Gleichentags – andernorts”.

Die Berner Halunke gönnen sich zur Geburt ihres Albums “Houston we are ok” einen neuen Auftritt im Netz. Wer noch nicht ganz sicher ist, ob er die CD kaufen soll, kann sie auf der Site Stück für Stück probehören. Und wer mit von der Partie sein will, wenn “Houston…” getauft wird: Für die grosse Feier vom 19. Oktober gibts noch Tickets.

Seit genau 13 Monaten betreibt die Verlegerin Verena Zürcher mit lesbar viel Herzblut den “Emmental-Blog”. Eigentlich wollte ich den Blog zu seinem ersten Geburtstag mit einem eigenen Beitrag würdigen, aber irgendwie kam ständig etwas dazwischen. Deshalb nur soviel: Unverbindlich vorbeischauen lohnt sich, im Emmental im Allgemeinen und in dessen Blog im Besonderen.

A propos Emmental: Am 20. Oktober wird in Langnau der aus- und umgebaute Eishockeytempel eröffnet. Über die Sanierungsfortschritte orientieren die Verantwortlichen seit dem Beginn der Arbeiten in Wort und Bild auf einer eigens dafür eingerichteten Site. Stammleser haben irgendwann das Gefühl, sie könnten jetzt selber so eine Halle bauen.

Das Saisonprogramm 2012/2013 der kulturfabrikbigla in Biglen eröffnet einmal mehr zig Perspektiven, um mit aufgestellten Leuten einen kurzweiligen Abend in einer einzigartigen Ambiance zu erleben. Pesche Leu, seinem Team und den Künstlerinnen und Künstlern ist zu wünschen, dass das Publikum sich nicht nur um Tickets für Aufführungen von etablierten Grössen reisst, sondern auch (noch) eher unbekannten Gästen die Chance gibt, vor vollbesetzten Stuhlreihen aufzutreten. Hingehen, hinsehen, hinhören, geniessen!

Zum Schluss noch dies: Rockbands, die nicht so recht wissen, wie das jetzt geht mit dem Berühmtwerden und so, finden auf der Site der ewig jungen Nachwuchsrocker von Bäng Gäng entsprechende Tipps von Gölä, Francis Rossi von Status Quo oder Wolfgang Niedecken von

BAP.

Published inHeimisches

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