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Lagerkoller

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“Grüezi. Ich brauche Socken.”

“Gerne! Was für welche?”

“Schwarze, so kurze. Grösse 45 oder 46.”

“Die haben wir schon verräumt. Ich schaue kurz im Lager nach, obs noch hat.”

“Danke.”

“So. Hier habe ich noch ein Paar.”

“Die sehen aber ziemlich klein aus. Sind die wirklich 46?”

“Ou, nein. Sorry. Ich gehe nochmal ins Lager.”

“So. Die sollten passen. Sie sind ohne Rändli oben am Knöchel. Möchten Sie lieber mit?”

“Was ist der Unterschied?”

“Mit ist irgendwie bequemer, finde ich. Sie gehen dann auch nicht so schnell kaputt.”

“Gut, dann mit.”

“Gerne. Ich muss nur kurz ins Lager. Vielleicht haben wir noch…”

“…kein Problem. Danke.”

“So. Hier sind sie.”

“Aber die sehen jetzt wieder ein bisschen klein aus.”

“Stimmt. Demfall muss ich nochmal…”

“Machen Sie nur.”

“So, hier. 43 bis 46. Jetzt haben wir aber Glück gehabt! Darfs noch etwas sein?”

“Ich brauche drei oder vier Paar, nicht nur eines.”

“Aha. Gut. Dann gehe ich kurz ins Lager. Ich bin nicht sicher…”

“Ich habe Zeit.”

“Ich habe gerade gesehen: Wir haben noch an Lager. Wieviele wollen Sie, haben Sie gesagt?”

“Drei oder vier Paar. Oder fünf. Ist eigentlich egal.”

“So. Hier sind sie. Zweimal drei Paar, mit Rändli.”

“Super, merci.”

“Darfs sonst noch etwas…?”

“Danke, nein, das ist alles.”

Published inFragwürdigesHeimisches

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