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“Meine Welt hat jetzt wieder eine angenehmere Farbe”

Glass of Red Wine on White

In meinem Mailfach lag neulich ein sehr langer Brief. Eine mir unbekannte Frau teilte mir mit, dass sie eine eifrige Leserin dieses Blogs sei.

Vor allem  diesen und diesen und diesen Beitrag habe sie “immer und immer wieder” studiert, weil diese Texte etwas in ihr berühren. Etwas, was auch sie betreffe.  Sie vermute, dass ich wisse, was sie meine.

Dann kam sie – und ich sah sie irgendwie vor mir, wie sie mit zusammengebissenen Zähnen vor dieser für sie wahnsinnig hohen Hürde stand, die Augen schloss, auf Zehn zählte und  dann sprang – zur Sache: Sie würde gerne mit jemanden über ihre Alkoholsucht reden, schrieb sie, und ihre Gedanken mit einem Menschen teilen, der über einschlägige Erfahrungen verfügt.

In dem Dorf, in dem sie lebt, habe sie dazu keine Gelegenheit. Sich den Anonymen Alkoholikern oder dem Blauen Kreuz anzuschliessen, sei für sie wegen der kleinräumigen Jederkenntjeden-Verhältnisse keine Option. Abgesehen von ihrer Familie und ihren engsten Freunden wisse niemand, dass sie über Jahre hinweg jeden Tag knapp zwei Liter Rotwein getrunken habe.

Um ihre Krankheit geheimzuhalten, habe sie sich mit den üblichen Tricks beholfen: “Ich konsumierte nur alleine und zuhause. In der Öffentlichkeit oder an geschäftlichen Anlässen habe ich meist dankend abgelehnt. Dafür trank ich dann daheim weiter.”

Suchtdrei

Inzwischen sei die Situation für sie physisch und physisch dermassen belastend geworden, dass sie einen Arzt und eine Psychologin habe einschalten müssen.

Das alleine, glaube sie, bringe sie jedoch nicht entscheidend weiter.  Deshalb frage sie jetzt mich als ehemaligen und längst “trockenen” Direktbetroffenen, ob ich sie auf der Suche nach einem Pfad aus dem Sumpf ein Stück weit begleiten könne und wolle.

Für mich stand ausser Frage, dass ich der Frau im Rahmen meiner Möglichkeiten unter die Arme greifen würde. Ich schrieb ihr zurück, ich stehe für Gespräche jederzeit zur Verfügung. Allerdings würde ich es aus geografischen Gründen vorziehen, wenn wir diese Unterhaltungen schriftlich führen könnten.

Damit – sowie mit ein paar Spielregeln, die ich aufstellte, um keine falschen Hoffnungen zu wecken und die gegenseitige Ehrlichkeit zu gewährleisten – war die Frau einverstanden.

Wobei: Was heisst schon „einverstanden“? Sie sitze, meine Mail vor Augen, „vor dem PC und heule, was das Zeug hält“, liess sie mich in ihrer nächsten Zuschrift wissen. Allerdings weine sie nicht aus Frust oder Verzeiflung.; es sei vielmehr„ein befreiendes Heulen“.

In den folgenden Tagen entspann sich in drei Dutzend elektronischen Briefen ein Dialog, den ich hier auszugsweise und stellenweise leicht redigiert wiedergebe. Bevor ich den Text freischaltete, gab ich ihn der Frau zu lesen; ich wollte sie nicht mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte überraschen, brüskieren oder gar verletzen. Ich sagte ihr, ich hätte kein Problem damit, wenn sie sich gegen eine Publikation aussprechen würde. Doch die Frau hatte keine Einwände; ganz im Gegenteil.

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Sie an mich: “Ich SCHÄME mich!!!! Das ist das schlimmste Gefühl für mich!“

Ich an sie: “Jeder Alkoholiker schadet mit seiner Trinkerei nicht nur sich selber. Er lässt auch sein privates und geschäftliches Umfeld mit-leiden. Nur: Das tut jeder kranke Mensch. Er macht das nicht in der Absicht, jemandem zu schaden. Und hat folglich auch keinen Grund, sich dafür zu schämen.”

Sie an mich: “Im Moment arbeite ich nicht. Nach einer krankheitsbedingten Auszeit hätte ich zwar wieder in den Betrieb zurückkehren können, aber das wollte ich nicht. Denn immer, wenn die Umsätze seiner Ansicht nach zu niedrig waren, rief mich am Abend der Chef an und schiss mich gottsjämmerlich zusammen. Diesen Frust konnte ich nur mit Wein bewältigen.”

Ich an sie: “Wichtiger als eine Arbeitsstelle ist, dass du körperlich und seelisch wieder auf die Beine kommst. Wenn du wieder festen Boden unter den Füssen hast, kannst du daran denken, loszumarschieren.”

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Sie an mich: “Mit der Arbeit hatte ich ein Sauschwein, da unser Chef nur sporadisch vorbeischaute. Wenn er hin und wieder für zwei, drei Stunden auftauchte, riss ich mich zusammen. Natürlich habe ich auch während der Arbeit konsumiert! Da ich aber schon immer ein Laferi war, fiel ich wahrscheinlich nicht aus dem Rahmen. Und mit Täfeli und Mundspray kann man ja viel vertuschen. Ja – man wird generell einfallsreich. Man entwickelt unglaubliche Strategien.”

Ich an sie: “Viele Alkoholiker merken erst, dass etwas schiefläuft und sie etwas dagegen unternehmen müss(t)en, wenn ihnen der vermeintlich feste Boden unter den Füssen wegbröckelt. Dann hilft auch die rafffinierteste Taktik nichts mehr. Doch bis dahin ignorieren sie die bisweilen schon riesengrossen Zeichen an der Wand. Mein Chef stellte mich damals nach drei Verwarnungen auf die Strasse. Dafür werde ich ihm ewig dankbar sein. Denn an jenem Tag wurde aus meiner vagen Vermutung, dass es möglicherweise an der Zeit wäre, mein Leben von Grund auf zu ändern, Gewissheit.”

Sie an mich: “Ich habe sehr schlecht geschlafen. Tausend Gedanken schwirren durch mein Hirni. Ich denke immer noch, dass ich mich dem Ganzen stellen muss. Auch wenn es mich gerade wieder einmal erhudlet – verdrängen nützt nichts; das habe ich gemerkt. Und endlich weiss ich, dass ich mit meinem Problem nicht alleine bin. Ich habe ewig lange das Gefühl gehabt, der einzige Mensch mit einem Alkoholproblem zu sein, obwohl mir Ärzte und Therapeuten immer wieder versicherten, dass dem nicht so sei.

Ich glaube, ich bin von der Wahrheit schockiert. Ich habe den ganzen Schrott einfach zur Seite gestossen und Jupiduutrallalaa in den Tag hineingelebt. Ich habe mich geweigert, zu akzeptieren, dass ich unter einer Leberzirrhose leide. Ich wollte davon nichts hören und nichts lesen. Ich hörte nicht darauf, was die Ärzte sagten. Wenn am Fernsehen etwas über Lebererkankungen gezeigt wurde, schaute ich weg. Ich bin vor allem davongelaufen.

Und jetzt, wo ich mich entschlossen habe, den ganzen Mist wegzuräumen, kommt das alles hoch. Ich fühle mich gerade wie…ich weiss nicht…wie Scheisse. Ich will immer nur das Schöne und Gute sehen. Am liebsten wäre mir, wenn das ganze Puff schon aufgeräumt wäre.”

Ich an sie: “Dass dich dein Fall immer wieder erhudlet, ist nichts als natürlich. Du steckst mitten in einem Schlamassel, von dem du bis vor nicht allzulanger Zeit nur geahnt hast, dass es existiert…und jetzt, nach vielen Jahren, siehst und spürst du, wie gross es wirklich ist.

Ich habe mich damals auch nächtelang hintersinnt und wegen der hohen (Schulden-)Berge vor mir oft das weite, freie Land dahinter kaum mehr gesehen.

Aber dann sagte ich mir jeweils: Jetzt bist du schon bis hierher und hierher gekommen. Also wirst dus auch dorthin und dorthin schaffen. Mit dieser Politik der kleinen Schritte kommst du am Weitesten.

Meine Geschichte liegt zehn Jahre zurück. Für mich ist sie, was für andere Leute die Briefmarkensammlung auf dem Estrich darstellt: Man weiss, dass sie da ist, nimmt sie aber nur noch bei besonderen Gelegenheiten hervor. Zum Beispiel, wenn jemand, der sich ebenfalls für Marken interessiert, aus heiterem Himmel fragt, ob er (nein: sie) die Alben vielleicht einmal sehen könne…

Du hast erst vor relativ kurzer Zeit damit angefangen, dich freizukämpfen. Das erfordert viel Kraft und Geduld und Nerven und die Fähigkeit, immer wieder nach vorne zu blicken und daran zu glauben, dass es klappen wird. Lass dir diesen Optimismus auf keinen Fall nehmen. Du hast die richtige Strasse gefunden. Andere wissen noch nicht einmal, dass es sie gibt. Sie hätten – oder haben – allen Grund, verzweifelt zu sein.

Hast du dir auch schon überlegt, dich für eine Weile in eine Klinik zurückzuziehen? Dann bist du weg von dem ganzen anderen Zeug, hast lauter Profis um dich herum und – sehr wichtig! – triffst zig Menschen, die dieselben Schwierigkeiten haben wir du.”

Sie an mich: “Dein Vorschlag tönt extrem richtig. Ich denke auch, dass mir die Ruhe sehr guttun würde. Ich habe am Anfang alle zwei Wochen einen Termin bei meiner Therapeutin gehabt. Dann haben wir die Gespräche auf meinen Wunsch auf einmal pro Monat reduziert, weil ich davon ausging, keine so engmaschige Betreuung mehr zu benötigen. Klar würde sich ein Klinikaufenthalt irgendwie einrichten lassen. Um mich herum ist ständig ein Gewusel. Ich kann mich überhaupt nicht entspannen.”

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Ich an sie: “In einer Suchtklinik geht es darum, konzentriert am eigentlichen Problem arbeiten zu können und gleichzeitig auf neue Gedanken zu kommen. Und ums Reden über Erfahrungen und Teilen von Erlebnissen (kurz gesagt: um genau das, was du dir wünschst).

Das geht nicht mit einer Therapiesitzung alle paar Wochen. Da muss ein Intensivprogramm her. Wenn du im Garten Unkraut hast, fährst du auch nicht einmal im Monat mit dem Rasenmäher drüber. Dann rupfst dus aus, mit der Wurzel. Das ist zwar viel anstrengender, aber wesentlich wirkungsvoller.”

Sie an mich: “Meine Welt hat jetzt wieder eine angenehmere Farbe.”

Ich an sie: “Ich schlage dir jetzt Folgendes vor: Du sagst deiner Familie, das du fest entschlossen bist, dich ein für allemal von der Trinkerei zu lösen. Weiter erklärst du ihr, dass das nicht nur für dich mit einem grossen Aufwand verbunden ist, sondern auch für sie. Du sagst deinen Lieben, dass du möglichst bald eine Therapie machen willst, in einer Klinik, und dass sie in dieser Zeit ohne dich werden auskommen müssen. Ich bin sicher, dass das alle verstehen. Und ich bin vor allem überzeugt davon, dass darüber alle mehr als nur glücklich sein werden.

Dann gehst du zu deinem Hausarzt und bittest ihn, dich in eine für dich geeignete Klinik zu überweisen.”

Sie an mich: “Das mit einer Therapie weg von zuhause klingt schon verlockend und auch vernünftig. Ich werde die Möglichkeiten bei der Psychologin nächste Woche ansprechen…und dann schauen wir mal. Zeitlich müsste dies einfach noch ein wenig warten, jedenfalls bis nach den Sommerferien. Bei uns steht relativ viel Wichtiges an.”

Ich an sie: “Mit Unverbindlichkeiten wie ‘schauen wir mal’ und ‘noch ein wenig warten’ kommst du nicht weit. Und ‘etwas Wichtiges’ wird auch nach den Ferien wieder anstehen. Einen Grund, die Therapie nicht antreten (oder zumindest fix einfädeln) zu können, findest du jederzeit. Denn wenn es im Leben eines Alkoholikers an etwas nicht fehlt, sind es Ausreden.

Du musst erkennen, dass für dich im Moment du das Wichtigste bist. Du kannst deiner Familie und deinen Freunden nur dann eine Stütze und ein Wegweiser oder auch ‘mur’ eine verlässliche Begleiterin sein, wenn zu zwäg bist. Doch das bist du nicht. Du bist schwach und verletzlich und labil und hilfsbedürftig und viele, viele Kilometer davon entfernt, ein freies und souveränes Leben führen zu können.

Aber ich bin nicht dein Therapeut und schon gar nicht dein Vormund. Ich habe dir nur erzählt, was in meinem Fall zum Ziel geführt hat. Ob und wie du diese Hinweise nutzt, ist dir überlassen. Es ist dein Leben.”

Sie an mich: “Deine Worte haben mich richtig ‘müffelig’ gemacht! Weisst du, warum? Es ist wieder einmal die Wahrheit, die ich nicht oder kaum ertragen kann! Ich möchte Recht haben, nicht die anderen. Das ist ein Charakterzug von mir, den ich schon früher hatte, vor meiner Flucht in eine vermeintlich heile Welt. In dieser Welt war alles Unangenehme nur gedämpft und für mich viel erträglicher. Ich sage mir immer, ich könne nichts dafür; alle seien zu mir so ungerecht. Aber ich weiss ja: Das ist nicht die Lösung. Ich habe meinen Ärger nun auf dem Hometrainer statt mit Wein abreagiert. Darauf bin ich stolz.

Habe ich einen Flick ab? Bist du in deinen Therapiesitzungen nie wütend geworden, weil du genau gewusst hast: Was diese Leute sagen, ist richtig, und ich liege falsch? Und dass du trotzdem nicht wolltest, dass sie Recht haben? Mich so zu sehen, wie ich mich soeben gesehen habe, tat verdammt weh. Aber es löste in mir auch einige Blockaden.”

Ich an sie: “Wer Recht hat und wer nicht, ist in einer Therapie meiner Meinung nach ziemlich egal. Wichtiger sind all die Gelegenheiten, über sich, seine Lage, seine Vergangenheit und seine Zukunft nachzudenken, daraus die passenden Schlüsse zu ziehen und die Weichen neu zu stellen (und zwar so, dass sie etwas aushalten und nicht beim ersten Zügli, das vorbeikommt, wieder verrutschen).

Wenn dich meine Post zum Hirnen gebracht hat: Tiptopp. Ich kann dir nur sagen: Hör auf damit, vor der Wirklichkeit zu fliehen. Hör auf damit, andere(s) für dein Befinden verantwortlich zu machen. Hör auf damit, dich selber zu bemitleiden.

Stell dich stattdessen deinem Feind. Geh auf ihn zu, schau ihn dir genau an – und mach ihn fertig.

Sei dir aber bewusst, dass du das alleine und in deiner gewohnten Umgebung nicht schaffst. Auf diesem Feld kannst du dich nicht auf ihn konzentrieren, weil du ständig abgelenkt wirst. Abgesehen davon geniesst er auf diesem Platz Heimvorteil. Die Kämpfe, die ihr beide schon darauf ausgetragen habt, hat er alle gewonnen.

Also: Lock deinen Gegner auf ein Terrain, auf dem er sich so unsicher fühlt wie nirgendwo sonst, und vertrau darauf, dass dort viele bis an die Zähne bewaffnete Leute nur darauf warten, dich bei deiner hoffentlich letzten und wichtigsten Konfrontation mit ihm zu unterstützen.

Diese Menschen kennen seine Schwachstellen. Sie werden sie dir zeigen und mit dir so lange trainieren, bis du dich dem Feind voller Stärke und mit einer Unmenge Selbstvertrauen stellen kannst.”

Sie an mich: “Es geht mir gut. Ich bin ausgeglichen und mein aufgewühltes Inneres hat sich beruhigt. Ich hatte ein tolles Wochenende mit zwei sehr guten und eingeweihten Freunden. Sie vermitteln mir, dass sie stolz sind auf mich und den Weg, den ich gewählt habe. Das tut mir sehr gut!

Natürlich ist deswegen nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber in und mit mir passierte in den letzten Tagen etwas. Das fühlte sich im ersten Augenblick beängstigend an. Doch jetzt spüre ich Zufriedenheit und Genugtuung. Ich habe gemerkt, was für mich stimmt und was nicht. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, ein Schrittchen weitergekommen zu sein. Ich werde dieses Schrittchen in meiner nächsten Therapiestunde erwähnen!”

Sie an mich (ein paar Tage später): Das Gespräch mit meiner Therapeutin war gut, aufwühlend, traurig, aber auch schön und mutmachend. Ich habe mit ihr einige unserer Mails angeschaut. Wir sind aber noch nicht ausführlich darauf eingegangen, da uns dafür die Zeit fehlte. Wir treffen uns nächste Woche wieder. Ich stehe auf dem richtigen Weg und komme darauf sogar vorwärts.”

Ich an sie: “‘Aufwühlend, traurig, aber auch schön und mutmachend…’: So werden noch unzählige Gespräche verlaufen, die du auf deiner Reise in die Abstinenz führen wirst. Je mehr sie dich beschäftigen und je mehr sie dir zu denken geben, desto besser! Halt mich über deinen nächsten Therapiebesuch auf dem Laufenden. Ich bin gespannt, was deine Psychologin zu all dem sagt, was du in den letzten Wochen unternommen, gelesen und geschrieben hast.”

Das wars, fürs Erste. Ich weiss noch nicht, wie sich die Frau entschieden hat. So oder so wünsche ich ihr von Herzen das Allerbeste, die nötige Portion Glück – und Angehörige und Freunde, die sie begleiten und verständnisvoll auf ihren Weg zurückschubsen, falls sie einmal davon abkommen sollte.

Jetzt, wo das Allergröbste für sie hoffentlich überstanden ist, kann ich ihr es ja verraten: Unser Mailerei hat nicht nur ihr etwas gebracht. Auch ich habe davon profitieren dürfen.

Und, wer weiss: Vielleicht erkennt der eine Leser oder die andere Leserin sich in diesem oder jenem Abschnitt wieder.

Das wäre dann vielleicht die Gelegenheit, einmal darüber nachzudenken, ob es nicht eine gute Idee wäre, einfach mal jemandem zu schreiben.

Suchtfünf

 

Published inHeimisches

3 Comments

  1. "Die Frau"

    Huch… jetzt wars mir scho grad e chli “gschmuuch”, als ich den Eintrag vor mir sah, obwohl ich den Inhalt ja kannte.

    Aber es ist gut und neutral bei mir angekommen…irgendwie wie von Weit her… auf dem Weg Richtung “Estrich”. Noch nicht ganz zuoberst auf der Treppe, aber auch nicht mehr auf den unteren Tritten…

    Ich freue mich auf die Kommentare zu diesem Eintrag..

  2. Dein Blogeintrag erinnert mich wieder traurig daran, wie sich mein Cousin zu Tode gesoffen hat. Da half die liebevollste Betreuung leider nichts; der Alk war stärker.

    Andere Fälle, die nicht tödlich endeten, kenne ich auch. Es ist eine weit verbreitete, aber unter den Teppich gekehrte Krankheit. Und typischerweise ist es, wenn der Kranke “auffällig” wird, zu spät und es müssen radikale Schritte (wie Psychotherapie und/oder Klinikaufenthalt) her.

    Ich gratuliere Dir und wünsche Deinem Kontakt alles Gute. Ich denke, der Vorschlag, in einer Klink Hilfe zu suchen, ist das, was am meisten Erfolg verspricht.

  3. brigitta

    Du und sie haben meine höchste Hochachtung!

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