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On the road again

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Weihnachten, die „Hochzeitsfeier“, Silvester; dazwischen immer wieder Fahrten in Läden und zu Verwandten, lange Gespräche, himmlisch romantische und höllisch wilde Ritte auf den Wellen, ein Bummel durch den

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Tierpark,

überüppige Essen…die Feiertage 2012 hatten es in sich. Auch wenn wir die Zeit bei unserer Familie in Sydney sehr genossen haben: Am Ende freuten wir uns doch darüber, am Neujahrsmorgen unsere längst deutlich mehr als Siebensachen zu packen und ins Auto zu steigen, um nach Süden, in Richtung Melbourne, weiterzustreunen.

Der Abschied wurde allen Beteiligten insofern etwas erleichtert, als einige unserer australischen Angehörigen planen, in mehr oder weniger absehbarer Zeit auf die nördliche Seite der Erde zu fliegen und auf ihrem Trip durch Europa auch bei uns vorbeizuschauen. Abgesehen davon: Irgendwann, in ein paar Jahren, sind wir schon wieder back in Sydney.

Etwas ermattet von all dem Rummel, war es uns – und vor allem Chantal, die die ganze Arbeit am Steuer leistet – nicht darum, gleich Hunderte von Kilometern zurückzulegen. Pressant haben wir es ja nicht: Wichtig ist nur, dass wir am 13. Januar in Melbourne sind, weil wir dann nach Tasmanien fliegen.

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Am späteren Nachmittag entdeckten wir einen Ort namens Shellharbour Beach. Das Küstenstädchen besteht aus nicht viel mehr als ein paar Läden, Beizchen, einem Fitnessstudio, einem Spa und einem Motel (in dem laut dem Mann an der Rezess Retzep Rezepz am Empfang eine Woche oder so vor uns ein gewisser Herb Hofstetter from Switzerland abgestiegen ist) und scheint wie für unsere aktuellen Bedürfnisse gebaut.

Wir geniessen am Strand die Ruhe, die nur hin und wieder von kreischenden Möven ud lachenden Kindern gestört wird (wobei “gestört” der falsche Ausdruck ist, weil von Störungen nicht die Schreibe sein kann; aber es fällt mir im Moment einfach nichts Passenderes ein).

Zu den Besonderheiten von Shellharbour Beach gehört, dass das
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Trinken von Alkohol tagsüber streng verboten

ist. Auch Pelikane, die auf den Strassenlaternen hausen, sieht man in Australien nicht überall.

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Morgen fahren wir weiter in den Süden. Wohin genau, wissen wir noch nicht. Rund zwei Stunden entfernt, gibt es eine Stadt namens Ulladulla. Das klingt schonmal nicht schlecht.

Published inAustralisches

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