Eine Art Betriebsausflug (2)

Kaum waren Hofstetter, Hofstetter und Hofstetter auf Gran Canaria gelandet, stellten der Gründer, der Inhaber und der Geschäftsführer einer Burgdorfer Schreibwerkstatt fest, dass sie ihren Verwaltungsratspräsidenten Hofstetter zuhause vergessen hatten.

Um sicherzustellen, dass so etwas in Zukunft weniger häufig passiert, treffen sie sich heute zu einer Sondersitzung. Mit einem Memo, das er weit nach Mitternacht verschickte, zitierte Hofstetter die anderen beiden auf 3.30 Uhr zum Pool beim Hotel. Um diese Zeit, schrieb er, würde “noch nicht ständig der Fax rattern”. Man sei also völlig ungestört.

Nun baumeln sechs flipflopmalträtierte Füsse im Wasser. Nicht alle Mitglieder des Trios machen den gleich busperen Eindruck.

Hofstetter: “So, meine Herren: Ich danke euch fürs Erscheinen. Einziges Traktandum unseres Meeting ist die Causa ‘Hofstetter’. Ich wäre froh, wenn wir uns ausschlieslich darauf konzentrieren würden und möglichst wenig Nebenschauplätze…”

Hofstetter: “Mir ist sterbenselend.”

Hofstetter: “Schlecht geschlafen?”

Hofstetter: “‘Schlecht’ wäre schön gewesen. Ich habe kein Auge zugetan.”

Hofstetter: “Ich schon.”

Hofstetter: “Ich auch. Also: Reden wir über…”

Hofstetter: “Gegen 23 Uhr kehrten wir vom Allyoucaneatasiaten ins Hotel zurück. Dann ging ich duschen. Anschliessend las ich noch ein paar Seiten.”

Hofstetter: “Was liest du gerade?”

Hofstetter: “Das brauchst du nicht zu wissen. Kennst du sowieso nicht.”

Hofstetter: “Sag schon.”

Hofstetter: “Nein, ich sags nicht. Und wenn ich nein sage, meine ich nein.”

Hofstetter: “Wenn dus mir verrätst, lade ich dich zu einem Cordon bleu im ‘Stadthaus’ ein, mit ohne Gemüse.”

Hofstetter (flüstert): “Fifty shades of grey”.

Hofstetter: “Hä?”

Hofstetter: “Fifty shades of grey!“

Hofstetter: “Na und? Meine Grossmutter sagte, das sei gar nicht so schlecht. Im Darknet habe sie darüber nur lausige Kritiken gelesen. Aber dann habe sie gemerkt, dass das wie ein Pilcher-Roman sei, nur mit mehr Werkzeug.””

Hofstetter: “Jedenfalls: Kaum hatte ich den Schalter zum Lichterlöschen gefunden, riefst du an und sagtest, seit soeben liege eine Mail in meinem Postfach.”

Hofstetter: “Stimmt. Genauso habe ich das gemacht. Um Punkt Einsfünzehn, wenn ich mich richtig erinnere.”

Hofstetter: “Du sagtest, in der Mail stehe, dass wir uns um 3.30 bei diesem Pool hier versammeln, um über Hofstetter zu sprechen.”

Hofstetter: “Richtig.”

Hofstetter: “Um ehrlich zu sein – und nimm das jetzt bitte nicht persönlich! -, habe ich mich in diesem Moment zum ersten Mal ernsthaft gefragt, ob du eigentlich noch alle Tassen im Schrank hast, und wenn ja, ob sie noch ganz sind.”

Hofstetter: “Bitte?!?”

Hofstetter: “Ich meine: Kein Mensch – kein einziger Mensch auf dieser Welt! – ruft mitten in der Nacht einen anderen Menschen an, um ihm zu sagen, er habe ihm gerade etwas gemailt…und ihm gleich noch zu erklären, was er gemailt hat.”

Hofstetter: “Ich habe ja nicht nur dich angerufen, sondern auch Hofstetter.”

Hofstetter (langsam, aber sicher verzweifelnd): “Das spielt doch keine Rolle.”

Hofstetter: “Und ob das eine Rolle spielt: Gerade hast du gesagt, dass niemand mitten in der Nacht einen anderen Menschen anrufe undsoweiterundsofort. Das war, wie du selber weisst, Chabis. Mit Hofstetter warens zwei Menschen. Also hundert Prozent mehr als von dir behauptet.”

Hofstetter (dem Weinen nahe): “Ich mag jetzt nicht über so Zeug diskutieren. Du hast Recht mit deinen Prozenten und allem, und ich danke dir auch aus tiefstem Herzen für deine Infos zu später Stunde…”

Hofstetter: “…keine Ursache…”

Hofstetter: “…aber mir ist wirklich ganz grauenhaft übel. Ich…”

Hofstetter: “…denk jetzt einfach nicht an den Schoggi-Dürüm, den wir am ersten Tag hier bestellt hatten. Denk! Um! Himmelswillen! Nicht! An! Diesen! Schoggi-Dürüm!!!”

Hofstetter (hält sich die Hand vor den Mund, stösst sich mit der anderen Hand aus dem Wasser und rennt quer durch den Hotelgarten zum Ausgang. Noch bevor die Türe hinter ihm ins Schloss gefallen ist, sind aus dem Dunkel Würgelaute zu hören, die nichts Menschliches an sich haben).

Hofstetter: “Wetten, er hat eine Palme…”

Hofstetter: “…auf dieser Seite hats keine Palmen. Das ist ein kleiner Parkplatz. Die Randständigen von Maspalomas legen sich jeweils hier schlafen.”

Hofstetter: “Gut. Dann reden halt nur wir beide über diese Verwaltungsratspräsidentensache.”

Hofstetter: “Zuerst will ich noch wissen, was das mit dem Fax bedeuten sollte.”

Hofstetter: “Das mit dem Fax?”

Hofstetter: “In deinem Memo stand, dass wir uns so früh treffen, weil dann noch kein Faxgerät rattert.”

Hofstetter: “Ach so, das. Ja, das habe ich geschrieben.”

Hofstetter: “Wieso?”

Hofstetter: “Hörst du einen Fax? Oder sonst etwas, was uns stören könnte?”

Hofstetter (lauscht angestrengt): “Nein. Keinen Mucks. Nur diese…diese…Geräusche von hinter der Mauer.”

Hofstetter: “Eben.”

Hofstetter (sich kaum hörbar selber fragend): “Ist das noch Wahnsinn – oder ist es schon Genie?”

Hofstetter: “Wie meinen?”

Hofstetter: “Nichts, nichts.”

Hofstetter: “Nun denn. Bevor ich anfange, darf ich euch, beziehungsweise jetzt halt nur dir, beste Grüsse von unserem geschätzten Verwaltungsratsvorsitzenden Hofstetter ausrichten.”

Hofstetter (leicht erstaunt): “Du hast mit ihm geredet?”

Hofstetter: “Natürlich. Gestern Abend, nachdem wir wieder im Hotel waren.”

Hofstetter: “Ich bin jetzt gerade ein bisschen…was hat er denn gesagt? Habe ihr DAS Thema überhaupt ansprechen können, ohne einen Bruderkrieg anzuzetteln?”

Hofstetter: “Wir haben uns nur darüber unterhalten. Er sagte, dass das alles kein Problem sei. Und dass er auch dann nicht mitgekommen wäre, wenn wir ihn mit einem Chärtli zu dieser Reise eingeladen hätten, sagte er. Ihn brauche es bei diesen Strategiemeetings ja gar nicht. Da nutze er die Zeit lieber für Sinnvolles, sagte er.”

Hofstetter: “Wörtlich? Auch das mit dem Sinnvollen?”

Hofstetter: “Wortwörtlich. Weiter sagte er noch, es könne uns und dem gesamten Konzern sicher nicht schaden, wenn wir einmal für ein Weilchen ohne ihn z Schlag kommen müssten. Wir hätten den Laden ja auch zu Dritt total im Griff.”

Hofstetter: “Er war nicht hässig oder so?”

Hofstetter: “Kein bisschen. Eigentlich klang er so munter wie seit Jahren nicht mehr.”

Hofstetter: “Und er sagte auch nicht, nächstes Mal wolle er mit von der Partie sein?”

Hofstetter: “Nein, will er nicht. Weder nächstes noch ein anderes Mal.”

Hofstetter: “Das heisst…Moment…das heisst, wir hätten uns über ihn gar keine Gedanken zu machen brauchen?”

Hofstetter: “Du hast es erfasst.”

Hofstetter: “Das heisst aber auch, dass wir uns diese Sitzung von Anfang an hätten schenken können?!?”

Hofstetter: “So betrachtet, hast du zumindest nicht völlig unrecht.”

Hofstetter: “Nicht ‘so betrachtet’. Ich habe in jeder Hinsicht recht.”

Hofstetter: “Wenns dir hilft: In jeder Hinsicht, tatsächlich.”

Hofstetter: “Wenn Hofstetter das erfährt, dreht er durch.”

Hofstetter: “Kann sein, ja. Heute scheint nicht sein bester Tag aller Zeiten zu sein.”

Hofstetter: “Was wollen wir machen?”

Hofstetter: “Überlass das nur mir. Du wirst sehen: In zwei Minuten will er mich küssen.”

Hofstetter: “Ganz bestimmt wird er das wollen.”

Hofstetter (wankt vom Tor her leichenblass in Richtung Pool und krächzt): “Hallo?!! Seid ihr noch da?”

Hofstetter: “Klar sind wir noch da. Wir haben extra auf dich gewartet.”

Hofstetter: “Ich weiss gar nicht, ob ich das gutfinden soll. Eigentlich würde ich lieber direkt ins Bett…”

Hofstetter: “…dorthin kannst du auch gleich. Wir haben die Angelegenheit bereits a Fong durchbesprochen. Hofstetter wird Hofstetter nach dem Sonnenaufgang anrufen und ihm sagen, wie leid uns das alles tut, und dass wir, ihn engster Absprache mit ihm, am liebsten gleich die Daten für unseren nächsten Betriebsausflug fixieren möchten. Dann gibt uns Hofstetter zwei, drei Tage durch, an denen es ihm passen würde. Aber wenn es soweit ist, hat er die Reise schon wieder vergessen.”

Hofstetter: “Das klingt jetzt fast zu einfach, um wahr zu sein…bist du sicher, dass das funktioniert? Wieso sollte er unsere Reise vergessen?”

Hofstetter: “Lueg, unser VRP hat dermassen viel um die Ohren, dass ihm immer mal wieder etwas unters Eis gerät. Darunter sind bestimmt auch einige Termine, die wichtiger sind als unsere Ausflüge; ämu für ihn.”

Hofstetter: “Ich…”

Hofstetter: “Du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen. Ich weiss so sicher, dass er nicht mitkommen wird, als ob er mirs selber gesagt hätte.”

Hofstetter (beugt sich zu Hofstetter hinüber, legt ihm einen Arm um die Schultern, zieht ihn an sich und sagt: “Sorry, Alter. Aber dafür muss ich dich einfach küssen!”

Hofstetter: “Geh dir erst die Zähne putzen. Und leg dich dann für ein paar Stunden hin.”

Hofstetter: “Darf ich wirklich…?”

Hofstetter: “Aber sicher. Ich bestätige es dir gleich noch per Mail und rufe dich anschliessend kurz an, ok?”

Seeschwächen

Foto

Mit grossen Plakaten betreibt die Bern-Lötschberg-Simplonbahn (BLS) auf Bahnhöfen im Kanton Bern Werbung in eigener Sache. In Burgdorf zum Beispiel verspricht das Unternehmen den auf den nächsten Zug wartenden Passagieren, sie “in 49 Minuten” auf den Thunersee zu bringen.

Unerwähnt lassen die BLS dabei wohlweisslich, dass ein solcher Ausflug nicht zwingend das Nonplusultra der Freizeitgestaltung zu sein braucht; man denke nur an die blutdurstigen Mücken, oberpingeligen Bademeister, stechwütigen Bienen, tieffliegenden Frisbees, entnervten alleinerziehenden Väter (“Nein, Leo: Es gibt jetzt keine Glace mehr. Dein Mami hat uns wieder nur einen Fünfliber mitgegeben.”), hysterischen alleinerziehenden Mütter (“Anastacia-Jennifer! Wenn jemand von uns beiden fremden Männern in die Badehose greifen darf, bist das ganz sicher nicht du!”), unangeleint dem Ufer entlangstreunenden Hunde, die Seespiele, die pfeffersprayenden Billetkontrolleure undsoweiterundsofort.

Abgesehen davon: Falls jemand trotz alldem nach Thun reisen will, kann er das auch in 45 Minuten hinter sich bringen, wenn auch nicht mit der BLS, sondern mit der guten, alten SBB:

Bildschirmfoto 2014-07-24 um 05.57.50

Dann muss er oder sie zwar einmal umsteigen. Doch wer Burgdorf kennt, weiss: Das ist nichts Mühsames, sondern die Chance, an den Schlossfuss zurückzukehren, bevor es zu spät ist.

Hafenmeister

Weil Chantal sich mit ihrer Tante für zwei Tage in den Busch zurückgezogen hat, stehe ich heute vor einem Problem: Wie zum Teufel bringe ich in Sydney und Umgebung 36 einsame Stunden über die Runden?

Ich beschliesse, mit dem Zug von North Strathfield, wo wir die ersten zwei unserer sieben Flitterwochen verbringen, in die City zu fahren und dort chli durch den Hafen zu bummeln.

Mein Plan: Ich will die weltberühmte Harbour Bridge aus einer Perspektive fotografieren, aus der kein menschliches Wesen sie je fotografiert hat. Nach einer sehr ausgedehnten Suche werde ich fündig: An einem Geländer hängt ein Rettungsring. Vor den Augen zahlloser Touristen verrenke ich mich bis zum Gehtfastnichtmehr.

Irgendwann ist das Bild im Kasten. Es strotz nur so vor Symbolik: Eine aus der Brücke und einem Pfosten bestehene Armbrust (Schweiz!) mit einem orange-weissen Ring drumherum, der das Ganz Grosse Ganze (Welt! Globalisierung!! Zusammenhalt!!!) darstellt. “Das soll mir erstmal einer nachmachen”, denke ich, und setze mich entspannt in ein Café in der Nähe, um das schöne Gefühl, etwas für die Ewigkeit kreiert zu haben, zu geniessen.

Doch was sehe ich, waseliwas, während ich auf den Kaffee warte? Ein f***ing Tourist in kurzen Jeans und einem “I love Australia”-Shirt geht genau vor meinem Schwimmring in die Knie und…

…aber was solls. Möge ihm sein blödes Brückenbild viel Freude bereiten. Soll er doch platzen vor Stolz über seinen gloriosen Einfall, den vor ihm garantiert schon achthundertmillionentausend Sydney-Besucherinnen und -Besucher gehabt hatten.

Von der Zugfahrt in der brütenden Hitze immer noch mittelprächtig ermattet und vom künstlerischen Schlag ins Genick halt doch leicht taumelnd, schleppe ich mich über die asphaltierten Weglein am Hafenbecken und lasse mich im erstbesten Restaurant, das nicht nach Fastfood aussieht, nieder.

Der Speisekarte nach zu schliessen, ist der Beizer ein AC/DC-Fan durch und durch. Ich bestelle aufs Geratewohl hin eine

Pizza T.N.T..

Sie besteht im Wesentlichen aus Zwiebeln, Speck, Schinken, Peperoni, Salami, Knoblauch, scharfen Wursträdli, undefinierbarem Käse und Chili. Knapp eine Stunde später bin ich auf dem Highway to hell, lies: mit wachsender Verzweiflung auf der Suche nach einer Toilette.

Was viele nicht wissen: Der Hafen von Sydney hat mehr zu bieten als nur diese blöde Brücke und ein paar Schiffe und Lokale, in denen mikrogewellte Abführmittel aufgetischt werden. Auf dem sehr weitläufigen Gelände steht auch das Museum of Contemporary Art.

Die Videoinstallation an der Fassade zieht mich so magisch an wie kurz zuvor das Toilettenzeichen (übrigens: In Sachen WCtürengestaltung könnten die Schweizer von den Australiern noch einiges lernen:

Das gilt – und damit verlassen wir den Hafen kurz – auch für Verkehrsschilder. Auf so etwas

muss man erst einmal kommen.

Wo waren wir stehengeblieben? Vor dem zeitgenössischen Kunstmuseum, und zwar deshalb:

In der Annahme, dass es drinnen vergleichbar unterhaltsam weitergehen würde, ging ich die erste Treppe hoch und dann, als ich merkte, dass ich meine intellektuellen Grenzen mit der letzten Stufe bereits überschritten hatte, wieder hinunter und hinaus.

Aber nur schon diesen sekundenkurzen Hauch von Hochkultur zu spüren, inspirierte mich, spontan ein kleines Kunstwerk zu schaffen, und zwar das hier:

Es heisst “Wer die Musik in Ketten legt, gehört aufgespiesst” und kann bei mir bestellt werden

– als MMS für 50 Rappen zzgl. Porto und Mwst

oder

– als gerahmtes und signiertes Poster für 10 570 Franken, inkl. Porto, Mwst und alles, aber ohne die Versandkosten.

Und dann…dann sah ich ihn: Den alten Mann mit der Minigitarre in den schwieligen Händen und der zerbeulten Mundharmonika an den von der Sonne und der Hitze zerrissenen Lippen. Er sass einfach nur da und spielte und spielte und sang und sang und wenn er auch nur ein paar Jahrzehnte jünger gewesen wäre, würde ich jetzt schreiben, ich habe in diesem Moment die Zukunft des Blues gesehen und -hört:

Das böse Erwachen folgte diesem Erweckungserlebnis auf dem Fuss: Weiter vorne sass ein echter original Aboriginal im Schneidersitz am Boden und blies zu Technoklängen auf seinem Didgeridoo:

(Kleines Quiz zwischendurch: Wer errät, welchem der beiden Herren ich wesentlich mehr Münz hingelegt habe als jenem, der leer ausging, obwohl er und seine Mitureinwohner es gewiss hätten brauchen können, gewinnt ein MMS von meiner Opernhaus-Aufnahme).

Was war noch? Nichts eigentlich; ausser, dass ich für die Fahrt zurück nach Strathfield nicht den Zug, sondern die Fähre nahm, die mich aus dem Hafen von Sydney direkt zum Olympiagelände führte. Die Gelegenheit, den famous Harbour als erster Mensch überhaupt vom Wasser aus zu filmen, liess ich mir genauswenig entgehen wie praktisch jeder andere Mitpassagier auch:

Stippvisite in den Tropen

“Ist es draussen kalt und grau,
mach ‘nen Ausflug mit der Frau.”

(Alte indianische Weisheit)

Um chli dem Winter zu entfliehen, schauten mein Schatz und ich gestern im Tropenhaus in Frutigen vorbei:

Wir können einen Besuch nur empfehlen. Fischfreunde kommen auf dem informativ-unterhaltsamen Rundgang ebenso auf ihre Kosten wie Technikenthusiasten und Tunnelfans.

Besonders faszinierend ist ein Bummel durch die Welt der Orchideen. Wer diese Explosionen der Farben und Düfte erleben will, muss sich allerdings sputen: Die Sonderausstellung wird am 12. Februar geschlossen.

(Die Bilder hat Chantal geschossen.)