Articles with Philipp Hildebrand

D Wältwuche und die Selbstgerechtigkeit

D Wältwuche und die Selbstgerechtigkeit

„Der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg musste (..) zurücktreten. Seine Abschiedsrede hatte etwas Selbstgerechtes.“: Das schrieb „Weltwoche“-Chefredaktor Roger Köppel unter dem Titel „Hildebrand und die Schweiz“ über den inzwischen zurückgetretenen Präsidenten der Nationalbank.

Mit „selbstgerecht“ meint Köppel wohl etwas in der Art:

Was es zur famosen Wältwuche, deren Vorstellung vom Beweislast-Prinzip und ihren Umgang mit den elementarsten journalistischen Grundregeln noch zu sagen gibt, fasst René Zeyer im „Journal21“ zusammen. Erhellendes zum Thema „Der Fall Hildebrand und die Journalisten“ steuert auch David Sieber, der Chefredaktor der „Südostschweiz“, bei.

Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die „Weltwoche“ für ihren Blattschuss auf einen Unschuldigen juristisch verantworten wird müssen. Das wäre insofern zu begrüssen, als dann zumindest ein Kapitel der Hildebrand-Geschichte nach den üblichen rechtsstaatlichen Prinzipien abgewickelt würde.