Articles with Platz

Couple Dänemark (IX)

Die weit über 100 Rezensenten auf Google sind sich ein bisschen uneinig: Die einen loben den Campinglatz Bleiau in Ginsheim-Gustavsburg bei Wiesbaden als „gepflegten, ruhigen Ort zum Ausspannen“.  Als „ekelhaft und schmutzig“ haben ihn andere in Erinnerung.

Wir sind gestern auf dieser kleinen Insel, die durch eine Minibrücke mit dem Festland verbunden ist, angekommen. Um uns herum hats nichts als Bäume, Hecken (und, natürlich, viele andere Gäste). Abgesehen davon, dass man das WC-Papier selber mitbringen muss und gestern Abend nur noch kalt geduscht werden konnte, haben wir bisher nichts zu meckern.

Hundert Meter nebenan steht das Beizli „Zum Heurigen“, in dem wir nach unserer Ankunft je ein Wiener- und ein Rahmschnitzel verputzten. Nach der gut achtstündigen Fahrt mit zig Staus im Grossraum Frankfurt-Mainz waren wir einfach zu müde, um unseren eigenen Kochherd anzuwerfen.

Sobald unser Rudel komplett auf den Beinen ist, gehen wir mit den Velos die Gegend erkunden. Wir brauchen Bewegung, nachdem wir den gestrigen Tag fast ausschliesslich im Sitzen (Chantal und ich) und schlafend (Tess) verbracht haben. Am Nachmittag gehts ab in die Stadt. Anschliessend übernachten wir noch einmal auf diesem Platz.

Morgen nehmen wir die letzte Etappe unseres Trips in Angriff: Dann fahren wir heim nach Burgdorf.

Boardingliner

Boardingliner

Foto

Das Boarding für den Swiss-Flug von Rom nach Zürich verzögere sich um etwa eine Viertelstunde, sagte die Frau am Lautsprecher.

Niemand denkt auch nur im Traum daran, sein Plätzli in der Warteschlange, das er sich zuvor so mühevoll erkämpft hatte, aufzugeben. Statt noch ein Kafi trinken zu gehen, bleiben die Leute auf ihren 40 Quadratzentimetern stehen. Es könnte ja sein, dass der Sitz im Flieger nachher besetzt ist. Oder die Maschine ohne einen abhebt.

Die Frage, die im „Quizduell“ fehlt

Die Frage, die im „Quizduell“ fehlt

Foto-2

Seit ein paar Wochen spiele ich  jeden Tag ein paar Runden „Quizduell“. In der Regel messe ich mich mit fünf bis zehn mir meist völlig unbekannten Gegnerinnen und Gegnern.

Von 92 Spielen habe ich  deren 63 gewonnen. 26 mal kassierte ich eine Niederlage. 10 Partien endeten unentschieden. Ein Kampf wurde von der Jury in meinem iPhone offenbar nicht gewertet.

In der Rangliste liege ich momentan (Stand Samstag, 15. März, 14.20 Uhr) auf dem 1’240’737. von 14’427’817 Plätzen.

Für meine kleinen Denksportaktivitäten wende ich täglich vielleicht eine halbe Stunde auf. In dieser Zeit habe ich es auf ein Rating von 1671 Punkten gebracht.

Wenn ich mir zwischendurch die Performances der Konkurrenz anschaue, frage ich mich, was in „Quizduell“ noch nie gefragt wurde: Was machen eigentlich jene Leute den lieben, langen Tag, die mit 10 000 und noch viel mehr Zählern die Spitzenränge belegen?

Foto

Nachtrag: Zwei Tage später habe ich mich auf 2122 Zähler hoch- und damit auf den 345’466. von 14’603’401 Plätzen vorgekämpft. Daneben erledigte ich aber noch haufenweise viele einige zwei, drei andere Dinge.

Foto

Nachtrag II (20. März 2014): Die Top Ten rücken in Griffnähe. Ich liege bereits auf Platz 146 699 von 14 786 067 Spielerinnen und Spielern.

Foto

A-Erlebnis

A-Erlebnis

Jahrelang thronten A-ha in meiner Musiksammlung ganz oben, dicht gefolgt von Aaron Neville und Abba.

Aber nun ist das längst aufgelöste Trio aus Schweden nach unten gerutscht: Es musste seine Position zugunsten einer Band namens A räumen.

Wie A klingen? So:

Entdeckt habe ich sie durch meinen Schreibkollegen Lukas Heinser. Er hat A in seinem Blog „Coffee and TV“ eine richtige kleine Liebeserklärung gewidmet. Die hat mich so gwundrig gemacht, dass ich gleich 15 Franken fürs Herunterladen von „Hi-Fi Serious“ investierte.

Jetzt habe ich nicht nur eine tolle Scheibe mehr in meiner Melodien-Datenbank. Jetzt ist auch der Spitzenplatz in meiner Playlist für immer vergeben; jedenfalls, solange für den Anfang des Alphabets kein neuer Buchstabe erfunden wird.