Articles with Ufo

Noch husch, vor dem Abflug

Noch husch, vor dem Abflug

Bevor ich mich am Sonntag in was auch immer für ein Flugzeug setze, um nach Australien zu verschwinden, muss ich noch kurz meinen Kopf und mein Herz ausmisten. Also:

Die besten drei CDs des Jahres 2010 sind:

Bruce Springsteen: „The promise
Kid Rock – „Born free
Steve Lukather – „All’s well that ends well

Die eindrücklichsten Konzerte boten

Toto in Locarno,
Mark Knopfler in Locarno und
Supertramp in Zürich.

Ausser Konkurrenz spielten Bäng-Gäng in Menziken um ihr Leben.

Das schönste Lied des Jahres 2010 ist „Indiana“ von Melissa Etheridge:

Politiker des Jahres 2010 ist der Uetendorfer Gemeindepräsident


Hannes Zaugg-Graf;

Politikerin des Jahres ist Burgdorfs Stapi

Elisabeth Zäch

(auf Begründungen muss ich aus Zeit- und Platzmangel verzichten; die beiden haben einfach gewonnen und Punkt.)

Die frisch Gekürte spielt, Zufall oder nicht, auch eine Rolle im Video des Jahres aus der Stadt des Jahres:

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Weiter: Den Vertipper des Jahres leistete sich eine Leserbriefschreiberin in der BZ, und zwar diesen hier:

Zum Tier des Jahres habe ich, unabhängig davon, die Riesenhamsterratte erkoren:

Die beste Krimiserie des Jahres? „Bones“:

Den Kniefall des Jahres machte mein Brüetsch vor seinem Schatz:

glanz & gloria vom 30.09.2010

Und wenn er schon auf der Bühne steht, kann er auch gleich noch den Preis für die sportliche Wahnsinnsleistung 2010 mitnehmen.

Die Ausstellung des Jahres war die spontan zustande gekommene Fotoinstallation

„Facebook als Footbook“.

Was noch?

Genau: Drei Fragen, die ich in diesem Jahr gerne beantwortet gehabt hätte, sind immer noch unbeantwortet, nämlich,

– wieso es heisst, „jemanden übervorteilen“, wenn man diesen jemanden doch benachteiligt,

– wieso man die Leute nicht aus den Zug steigen lässt, bevor man hineinsteigt und

– wie verzweifelt man und frau eigentlich sein muss, um bei solchen Raffzähnen from outer space anzurufen:

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Das Bild des Jahres hat, wie schon erwähnt, der bereits in einer anderen Kategorie siegreiche Hannes Zaugg komponiert:

Und schliesslich – die Erkenntnisse des Jahres 2010:

– Es gibt, vermutlich, keine Ufos und, offensichtlich, auch

– niemanden, der diesen Blog während meiner Abwesenheit hüten will (und kann: Von den 133 Bewerberinnen und Bewerbern vermochte keiner und keine hundertprozentig zu überzeugen, leiderleider).

In diesem Sinne: Machets guet – und auf Wiederschreiben und -lesen im 2011!

Ufo zu verschenken

Ufo zu verschenken

Man erinnert sich (oder auch nicht): Vor ein paar Monaten sah ich einige unidentifizierbare Flugobjekte am Burgdorfer Nachthimmel.

Im Zuge der Recherchen hat mir ein Hersteller von „Himmelslaternen“ ein paar, eben: Himmelslaternen zukommen lassen. Einige dieser Seidenpapierballone habe ich bereits verschenkt. Einer (siehe Bild) wartet in meinem demnächst geräumten Büro immer noch darauf, in die Stratosphäre entlassen zu werden.  Den würde ich jetzt auch noch gerne loswerden.

Wenn ich ihn starten lasse, steht eine halbe Stunde später die Oberstadt in Flammen. Also: Wer ihn haben möchte – gratis, versteht sich – : bitte melden. Kommentar genügt. Bei mehreren Interessenten wird das Ding geteilt.

Hello again

Hello again

Zuerst dachte ich: „Oh! Jetzt kommen sie schon am helllichten Tag. Aber gut: Es kann sicher nicht schaden, seinen Landeplatz abzuchecken, wenns heiter ist statt stockfinster, wie letztes Mal. Diese Wasauchimmers sind schliesslich ziemlich sicher ziemlich teuer. Und Garagen, die innert nützlicher Frist einen Ufo-Parkschaden beheben, hats nicht an jeder Ecke.“

Mit zitternden Händen zückte ich das Handy und machte mich, durch Erfahrung chli klüger geworden, an die Beweissicherung.

Aber dann wars nur ein Heissluftballon, der an diesem Prachtsmorgen in majestätischer Gelassenheit über Burgdorf hinwegschwebte.

Vielleicht wissen ja die Experten weiter

Vielleicht wissen ja die Experten weiter

Nicht, dass mich die Sache rund um die Uhr beschäftigen würde. Aber wunder nimmts mich halt schon, was das gewesen sein könnte. Deshalb habe ich den Experten der Urania-Sternwarte in Zürich und der Jura-Sternwarte in Grenchen heute Morgen folgende Mail geschrieben.

„Sehr geehrter Herr Gubser,
sehr geehrte Frau Jost

Irgendwie lässt mit die Sache keine Ruhe. Deshalb wende ich mich nun an Sie in der Hoffnung, dass Sie das Rätsel lösen können:

Am Freitag, 26. März 2010, machte ich eine merkwürdige Beobachtung: Zwischen 21.30 und 21.40 bemerkte ich über Burgdorf zwei leuchtende Kugeln am Himmel. Sie sahen aus wie Feuerbälle, flackerten aber nicht. Sie flogen, wie an einer Schnur gezogen, ganz langsam über die Stadt gegen Nord-Osten. Mit etwas Abstand – sagen wir: eine Minute später – folgte ihnen eine weitere Kugel, die genauso aussah wie die beiden anderen. Sie war genauso gemächlich in die selbe Richtung unterwegs.

Um sicherzugehen, dass es sich nicht um die Scheinwerfer von Suchhelikoptern oder Feuerwerk handelt, zog ich die Kopfhörer meines iPhones aus den Ohren. Abgesehen vom Regen, der auf die Baumblätter und den Asphalt fiel, war nichts zu hören.

Ich glaube nicht an Ufos; jedenfalls nicht an die grossen Untertassen mit grünen Männchen drin. Aber ich habe einfach keine Erklärung dafür, was das hätte gewesen sein können. Wetterballone leuchten meines Wissens nicht. Und Ballone hätten bei dem starken Wind, der zu der Zeit wehte, kaum so genau ihren Kurs halten könnten.

Vielleicht haben zu der fraglichen Zeit ja Sie bei der Urania-Sternwarte in Zürich oder bei der Jura-Sternwarte in Grenchen eine Beobachtung gemacht, die zu meiner „Entdeckung“ passt. Wenn ja, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie es mich wissen lassen würden.“

Jetzt bin ich sehr gespannt, was die Experten antworten (wenn überhaupt).