“Informativ, inspirierend und kurzweilig”

BZKritik

Das liest man gerne: BZ-Redaktorin Susanne Graf lobt “Schiffmann”, die neuste Inszenierung der Szenerie Burgdorf, als “informativ, inspirierend und kurzweilig”.

In dem historischen Schauspiel würden die Zuschauerinnen und Zuschauer “ein Stück Burgdorfer Geschichte” erleben, schreibt die Kollegin.

Die Aufführung diene “nicht bloss der Unterhaltung, sondern auch der völkerkundlichen Weiterbildung”. Doch auch wenn es “viel zu lachen” gebe, sei “Schiffmann” keine reine Komödie: “Auf einmal wird das Publikum mit der Frage nach der eigenen Ehrlichkeit und Wahrheit konfrontiert.”

Die ganze Kritik kann hier nachgelesen werden.

Übrigens: Auch “normale” Besucherinnen und Besucher zeigen sich über “Schiffmann” begeistert.

Ein Schlag ins Wasser

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Unter dem Titel “Dringend Dringend” schickt ein gewisser Mario Nisi via Facebook diesen Fahndungsaufruf um den Globus:

“In meinen letzten Urlaub, war ich auf den Malediven (Ari-Atoll, Insel Ellaidhoo). Dort fand ich beim Schnorcheln eine Unterwasserkamera. Auf der SD-Karte waren ca. 500 Bilder eines Pärchens aus Finnland die sich wohl auf Hochtzeitsreise befanden. (…) Bitte liked und teilt diesen Aufruf, sodass er vielleicht bis nach Finnland gelangt, und ich dem Pärchen die Kamera eventuell mit viel Glück zukommen lassen kann.”

Wahrscheinlich hat sich der schlechtrasierte, aber nicht unsympathisch wirkende Typ, der damals wie zufällig an dem candlelightdinnierenden Paar vorbeigeschlurft war und es auf dessen Wunsch ablichtete (“Kud ju teik e Piggschr from as plies? Itz soooou roumäntigg!”), nach dem letzten “Say ‘Cheese'” samt der Kamera wies Bisiwätter aus dem Sand gemacht.

Als er mit dem Ding den Hehler seines Vertrauens anrufen wollte, merkte er, dass er kein neuartiges iPhone, sondern nur einen Fotoapparat in der Hand hielt und warf ihn ins Meer.

Keine Chance

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“Super”, dachte ich, als ich heute Morgen Flyer herumliegen sah, die für einen “Rauchstopp-Wettbewerb” werben.

Doch kaum hatte ich mir in den schönsten Farben ausgemalt, was ich mit den 5000 Preisgeld anstellen werde, lösten sich meine Ferienträume in Rauch auf: Beim Studium des Flugblattes musste ich feststellen, dass es gar nicht darum geht, wer schon am Öftesten mit dem Paffen aufgehört hat.

Boardingliner

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Das Boarding für den Swiss-Flug von Rom nach Zürich verzögere sich um etwa eine Viertelstunde, sagte die Frau am Lautsprecher.

Niemand denkt auch nur im Traum daran, sein Plätzli in der Warteschlange, das er sich zuvor so mühevoll erkämpft hatte, aufzugeben. Statt noch ein Kafi trinken zu gehen, bleiben die Leute auf ihren 40 Quadratzentimetern stehen. Es könnte ja sein, dass der Sitz im Flieger nachher besetzt ist. Oder die Maschine ohne einen abhebt.