Auch Leute, die Coldplay und ihre Musik nicht mögen, haben auf Hundert und zurück gleich Hühnerhaut:
Etwas viel Wunderschöneres ist auf einer Bühne kaum vorstellbar.
Auch Leute, die Coldplay und ihre Musik nicht mögen, haben auf Hundert und zurück gleich Hühnerhaut:
Etwas viel Wunderschöneres ist auf einer Bühne kaum vorstellbar.
Zufälle gibts: Am selben Tag, an dem ich Verena Zürcher vom Landverlag meinen Krimi für den dritten Band der Mordsgeschichten aus dem Emmental geschickt hatte, präsentierte sie den Autorinnen und Autoren und weiteren Interessierten das Cover für das Buch.
Die Vernissage der Anthologie, an der wiederum zwei Dutzend Mordlustige mitwirken, steigt am 1. Juni 2012 in der Heimstätte Bärau. Am selben Tag wird der Mordsgeschichten-Weg eröffnet. Auf diesem können sich Spaziergänger an verschiedenen Plätzchen hinsetzen und sich, mit Blick auf das liebliche und friedliche Ämmitau, einen unserer Krimis vorlesen lassen.
Wer mit dem Zuhören nicht so lange warten mag: Am 31. März findet auf der Bäregghöhe eine Lesung von Beiträgen aus dem zweiten Band der Mordsgeschichten statt. Auch die Freundinnen und Freunde des gepflegten Spuks dürften auf ihre Kosten kommen.
Langsam “nachets”, wie der Berner sagt. Der grosse Tag ist nicht mehr soweit entfernt wie auch schon.
Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen: Auf unsere Einladung hin haben sich schon erfreulich viele Leute angemeldet.
Was ihnen kulinarisch geboten wird, ist seit gestern klar. Das Rahmenprogramm steht, wenn auch noch nicht in allen Details. Unser Wunsch, die Sache nicht zu etwas allzu Pompösen ausarten zu lassen, wird, wenn wir das richtig überblicken, erfüllt. Uns war und ist vor allem wichtig, dass sich die Gäste zwanglos wohlfühlen; auf den ganzen Chichi, ohne den andere nicht auszukommen scheinen, verzichten wir gerne. Wir wollen einfach ein paar gemütliche Stunden mit Menschen verbringen, die uns sehr am Herzen liegen.
In einem Satz: Wir sind bereit.
Weihnachten kann kommen.
Wer bei Google “Roxette”, “Konzert” und “Locarno” eintippt, entdeckt
relativ weit oben
einen Text, den ich im Sommer über den mich chli frustrierenden Auftritt des schwedischen Pop-Duos am Moon and Stars-Festival verfasst hatte.
Nachdem diese Anmerkungen auf verschlungenen Pfaden in einem Roxette-Fanforum gelandet waren, erreichte mich – primär aus deutschen Landen – der eine und andere Leserbrief. Der Grundton klang bei bei fast allen Zuschriften ähnlich: “Schwachsinn” sei der Bericht, ein fertiger “Mist” und eine “Respektlosigkeit” sondergleichen.
Das alles wäre weiter nicht erwähnenswert. Doch Ende Oktober beehrten Marie Fredriksson und Per Gessle die Schweiz erneut mit einem Besuch. Und vor den Gigs in Genf und Zürich wollten offensichtlich sehr viele Menschen wissen, wie sich Roxette bei ihrem Auftritt im Tessin gemetzget hatten. Also suchten sie mit “Roxette”, “Konzert” und “Locarno” nach Kritiken und fanden…: Erraten.
Wenig überraschend, hatte ich bei meinen Blicken ins Mailfach in den letzten Tagen folglich ein Déja-lu nach dem anderen. “Katastrophe”, “Kacke”, “Scheisse”, “unwürdig”, “total daneben”, “plemplem”, “hirnverbrannt”, “hirnrissig”, “abartig”: So wurde das “peinliche Geschreibsel” dieser “armen Wurst” mit “null Ahnung von was Sache ist” beurteilt.
Was mich ein wenig beunruhigt: In die Tasten hauten nicht verhaltensauffällige Nacherziehungsbedürftige an bei Aldi geklauten Computern. Sondern Angehörige des “zahmsten Publikums der Welt”.
Dieses Plakat hängt im Zürcher Hauptbahnhof und bestimmt noch an zahllosen weiteren Plätzen, an denen es von Eltern, die keine Ahnung haben (wollen), was sie mit ihren Kindern unter der Woche anstellen könnten, nur so wimmelt:
Aber wenn die lieben Kleinen in der Krippe so “super Tütschlehre”: Wieso sprechen dann einheimische Jugendliche, als ob sie erst vorgestern aus der hintersten Ecke von Anatolien in die Schweiz eingewandert wären?