Vo Böju för Böjuer

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Es ist zum Verzeifeln: Alle Jahre wieder erhält jemand den Literaturnobelpreis für verschwurbelte Texte, die kein Mensch liest. Auf die Idee, jemanden auszuzeichnen, der etwas erschafft, was lesende Zeitgenossinnen und -genossen zuhauf interessiert und erfreut, ist offensichtlich noch niemand gekommen.

Ein heisser Kandidat – oder eine heisse Kandidatin – für diese Ehrung wäre jene Person, die auf Facebook vor ein paar Monaten die Seite “Du bist von…, wenn du…” lancierte.

Seit jenem Tag können Leute wie du und ich online notieren, was ihnen in den Sinn kommt, wenn sie an den Ort denken, in dem sie aufgewachsen sind, und in dem sie einen prägenden Teil ihres Lebens verbracht haben.

Weil sich im Internet nicht nur Schrott in Sekundenbruchteilen über den ganzen Globus verstreuen lässt, sondern weil sich dank dieses Mediums auch immer mal wieder eine gute Idee rasend schnell fortpflanzt, gibt es inzwischen unzählige solcher Seiten, und stündlich werden es mehr.

Sie entwickeln sich nach und nach zu einem gigantischen kollektiven Gedächtnis, auf das auch kommende Generationen mit einem Mausklick werden zurückgreifen können.

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Was im Laufe der Zeit vergessen gegangen ist (oder in zig teuren Sitzungen beim Psychiater für vermeintlich immer verdrängt werden konnte), wird bei der Lektüre dieser Beiträge an die Oberfläche gespült.

Ehemalige Lehrer, Polizisten und Schulhausabwarte, Treffpunkte für Verliebte, Ladenbesitzer, kurlige Dorforginale oder kleine Welten bewegende Ereignisse: Die Bandbreite der Themen hat keinen Anfang und – hoffentlich – nie ein Ende.

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Auch für meine Heimatgemeinde wurde neulich eine derartige Seite aufgeschaltet (für Facebooker: Hier ist sie). “Du besch vo Böju, wenn…” heisst die virtuelle Fundgrube, in der schon weit über 300 aktuelle und frühere Einwohnerinnen und Einwohner von Beinwil am See ihre ganz persönlichen Erinnerungen austauschen.

Manche dieser irgendwann von meinem Radar verschwundenen Nostalgiker tauchen jetzt wie aus einem dichten Nebel vor mir auf, wenn ich etwas von ihnen lese. Ich sehe Häuser, die dem Erdboden gleichgemacht wurden (wie zum Beispiel

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die alte Post,

in der ich meine ersten Schritte wagte, und in der ich später meiner Schwester das Laufen beibrachte, indem ich sie an den Hosenträgern in der Senkrechten hielt und süüferli durch die Wohnung manövrierte.)

Auch Pädagogen, die ich längst auf den Mond geschossen wähnte, und Wirtschaftsexperten, die rotnasig und pfuusbackig jeden Tag meinen Weg kreuzten, sind auf einmal wieder präsent (was nicht immer nur lustig ist; aber was solls).

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Wenn man weiss,

“e welere Richtig de Ängu ofem ref. Chileturm of sinere Schalmai spielt – för d Lüt e de Gartewirtschaft vom Hirt.”

oder wenn man

“em winter, iighänkt met 6 schlette, d hofmatt abgfahre” ist

oder wenn man sich

“no cha a Sandmetzger erinnere”

oder wenn zuhause

“es paar Gläser vom Wettschwemme em Chochichaschte” stehen

oder wenn man weiss,

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“dass das original Wappe vo anno dazumal gsi esch”

oder wenn man

“be de operette metgmacht hesch oder esch goh luege”

oder wenn man

“vo Ponzis ar Tankstelle no bedient wurde bisch”

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oder wenn man

“de Zythans (Tictac)” kannte

oder wenn man

oder wenn es einen

“trurig macht, we d endwecklig vo böju isch,was gschäfter ,d beize, beckereie,metzgereie abelangt”

oder wenn man

“im Sommer de Sonntig of em Sprongtorm i der Badi verbrocht” hat

oder wenn man

“no vor Auge hesch, we de Biitu Eichenberger Beat amene 1-Match am See onde en Uskick diräkt em gägnerische Goal versänkt het!”

oder wenn man

“d Frisur vom Bahnhofvorstand cha beschriibe”

oder wenn man

“dini Geissli oder ou d’Bääbi hesch chönne go taufe loh bim Pfarrer Schöni im Wohnzimmer vom Pfarrhus.”

oder wenn man

“d Habasuma Lisebeth no kennt hett”

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oder wenn man

bis Bösigers ad Metzgete isch, nume wäg de Öpfelschnitzli”

oder wenn man gesehen hat,

“wie de Herr Kasper e Radiergummi het loh flüge”

oder wenn man

“in der Osterzeit die Müllcontainer bei der Haschi nach Ausschuss Zucker-Eili durchsucht hat. Die Ausbeute war jeweils gross und freute den Schulzahnarzt…”

oder wenn man

“Herr ond Frau Bruederer als Schuelhuusabwart kennt het”

oder wenn man

“em Lehrer Zemmermaa ede Päuse hesch müesse Zigarettekippe e Chöbu go tue”

oder wenn man

“em Häxewäldi di chliine Chend erschreckt” hat

oder wenn man

“bir Frau Hauenstein, Frl. Vogt oder Herr Friedli id schuel isch”

oder wenn man

“zum wiederholten Mal Zeuge davon geworden bist, wie die Frau Haller ihren guten Willy zusammengestaucht hat. So in der Art wie: “Willy, lass das! Das findest Du eh nie. Ich mach das”. Dabei wollte der gute Mann den Kunden doch nur behilflich sein.”

oder wenn man

“i de badi esch go papierli zämesammle ond deför vom badmeister e glace öbercho” hat,

oder wenn man

“zo de Fröilein Sager ed Schnorpfi esch”

oder wenn man

“no weisch dases 2 metzger gha het ond de schmedlibeck”,

oder wenn man

“vom Metzger Edi Chuehörner zom Us-Choche ond Chueauge als Färnseh heignoh” hat,

oder wenn man

“de Muserjöggu” kannte (der “genau 2 Zäh im Mul” hatte: “Eine Obe zum en härdöpfel schelle und eine unde zum Nasegrüble…”

oder wenn man weiss, dass

“de Krimi-Willi be dim Töffli hinde in Uspoff gluegt het ond gseit het es stimmi öppis mitem Zylinder ned.”

oder wenn man

“bem Ölerbeck am Sondig esch go e Chäswäie asse”

…dann – und nur dann! – ist man von Böju.

Und hat viele Gründe, darauf chli stolz zu sein.

Denn all das hat kein anderes Dorf auf der Welt zu bieten.

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(Die historischen Bilder zu diesem Beitrag habe ich von Martin Burger geklaut, der die “Du besch vo Böju…”-Seite regelmässig mit Fotos aus dem Archiv seines Vaters Renato Burger bereichert. Ich hoffe, er nimmt mir den Diebstahl nicht allzu übel.)

Das waren noch Zeiten

Masobuch

“Der Veranstalter empfahl uns aufgrund seiner trüben Erfahrungen, am besten einfach weiterzuspielen, was immer auch im Saal passierte, die Saalbeleuchtung voll aufzudrehen und unsere eigene Lightshow zu vergessen.

Seine Warnungen waren nichts im Vergleich zu dem, was sich zeigte, als ich meinen Platz hinter den Trommeln einnahm. Die dunkle Lache dort, wo noch ein paar Minuten zuvor der Drummer der vorigen Band gesessen hatte, war nicht zu übersehen. Er hatte offensichtlich zu wünschen übrig gelassen und dafür buchstäblich bluten müssen.

Als wir anfingen zu spielen und die Beleuchtung dämpften, verfielen die Zuhörer in staunendes Schweigen. Zunächst nahmen wir an, unsere Musik und die Lightshow hätten ihr Interesse geweckt.

Doch ein schauriges Gepolter belehrte uns bald eines Besseren: Die Dunkelheit bot ihnen lediglich die willkommene Gelegenheit, wie die Berserker übereinander herzufallen.

Erst sehr spät befolgten wir dann den Ratschlag des Veranstalters und erfüllten unseren Teil des Vertrages, mit psychedelischer Musik das Getöse der urlaubswütigen Schotten, die sich munter gegenseitig das Mark aus den Knochen droschen, zu begleiten.”

(Schlagzeuger Nick Mason erinnert sich in seinem Buch “Inside out” an einen frühen Auftritt seiner Band Pink Floyd)

Kleine Kultour de Suisse

G’day, mate: Diese Woche haben wir Besuch. Eric is here, Chantals Cousin aus Sydney. Und genauso, wie wir bei unseren Reisen durch Australien jeweils versuchen, von Land und Leuten soviele Eindrücke wie möglich zu sammeln, ist auch Eric wild entschlossen, in einem Minimum an Zeit ein Maximum an Einblicken in das ihm fremde Land zu gewinnen.

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Los gings am Mittwoch mit einem Trip ins Berner Oberland. Nach einem Atelierbesuch beim Berner Künstler Housi Knecht in Rubigen und einem Zwischenstopp am Brienzersee fuhren wir nach Grindelwald.

Zu sehen gabs, was es in Orten wie Grindelwald halt zu sehen gibt: Verbrannte Touristen, übelgelaunte Serviertöchter (“Ich bin eigentlich gar nicht hier; bestellen Sie bei meiner Kollegin.”), runzlige Eingeborene, gepuderzuckerte Tannen und verbislete Schneemaden.

Nur Steinböcke, auf die sich unser Gast so gefreut hatte, waren keine unterwegs; weder auf den Strassen noch im Wald noch sonstwo. Wir vertrösteten Eric auf später; in Bern, an der Aare unten, gebe es davon jede Menge.

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Tags darauf stand unser Besucher, der seit Jahren davon träumt, in Europa Kunst zu studieren, der Sinn nach Kultur. Also taten wir das Naheliegende: Wir düsten in aller Herrgottsfrühe los, um der Galerie von Bruno Bischofsberger in St. Moritz einen Besuch abzustatten.

Gut vier Stunden nach dem Start in Burgdorf waren wir schon am Ziel (oder, um dem womöglich mitlesenden Tourismusdirektor das Freudeli zu machen, “on top of the world”).

Ich wunderte mich kurz darüber, dass die Leute in St. Moritz nicht mit Chlämmerli auf den Nasen umherlaufen. Aber Geld stinkt auch auf 1856 Metern über Meer nicht; es manifestiert sich in Gestalt von hochgetunten Frauen, die in die Überreste von toten Tieren gewandet von Boutique zu Boutique schlendern, und spätmittelalterlichen Herren in Maseratis und Porsches.

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Über die Galerie lässt sich nicht viel mehr sagen, als dass sie geöffnet war. Darin standen und hingen ein Dutzend Skulpturen und Bilder von einem Spanier. Eine Viertelstunde, nachdem wir den Raum mit der gebotenen Ehrfurcht betreten hatten, standen wir leicht ernüchtert wieder auf dem Trottoir.

In einem Café gönnte Eric sich eine der weltberühmten Bündner Spezialitäten: Fish & Chips. Wir blieben bei Bratwurst mit Rösti und einer Handvoll Capuns. Dann fuhren wir heim.

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Am Freitag steuerte unser kleiner Kultour de Suisse-Tross einen weiteren Etappenort an: Das Museum von HR “Alien” Giger in Greyerz. Sehr gruselig, schampar makaber, nur bedingt feminisischen Idealen verpflichtet – und trotzdem oder gerade deshalb total faszinierend: Den Gang durch die von Höllenkreaturen belebten Albtraumlandschaften dürfte unser Freund von der anderen Seite des Erdballs als einer der Höhepunkte seines Aufenthalts Overseas verbuchen.

Kulinarisch hinterliess das Fondue auf der sonnenbeschienenen Terrasse des Hotel de Ville einen stundenlang bleibenden Eindruck.

Steinbockmässig kam der Mann vom anderen Ende der Welt ebenfalls auf seine Rechnung: Bevor wir den Röstigraben überquerten, bummelten wir durchs Dählhölzli. Gleichmütig posierten die Langhörner für Erinnerungsfotos.

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Gestern dann: Zürich, mit Schaufenstergucken im Niederdörfli und Flanieren auf der Bahnhofstrasse. Heute lassen wir uns mit einem Car auf die Lueg bringen; von dort gehts zu Fuss back to Burgdorf.

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Am Mittwochmorgen fliegt Eric über Wien, Amsterdam und China in seine Heimat zurück. Bis dahin gibts für ihn – auch in unserer näheren Umgebung – noch einiges zu entdecken.

Lebensfreude und Menschlichkeit gegen Gier nach Geld und Macht

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Ein bestens aufgelegtes Laienensemble, eine flotte Inszenierung (Stefan Meier), ein beeindruckendes Bühnenbild (Heinz Egger und Sabine Käch) plus tolle Kostüme (Christina Wenger): Die Theatergruppe Burgdorf überzeugt mit ihrer neusten Aufführung “Die Irre von Chaillot” im Casino Theater.

Skrupellose Männer wollen Paris in die Luft sprengen. Sie vermuten Erdöl unter der Stadt und erhoffen sich davon Reichtum und Einfluss. Dagegen wehren sich eine Blumenverkäuferin, schrullige alte Damen, eine stumme Frau, ein Lumpensammler, ein Kellner, eine Sängerin, ein junger Mann, eine Küchenhilfe, ein Schuhbandverkäufer, ein Kanalisationsreiniger, ein Polizist und – allen voran – Comtesse Aurélie, die vermeintliche “Irre”, hinreissend verkörpert von Marie-Louise van Laer.

Zwei Stunden lang liefern sich Gut und Böse im Chaillot-Quartier an der Seine einen bisweilen sehr ernsthaft und manchmal mit humoristischen Mitteln geführten Kampf. Nach einer Gerichtsverhandlung, in der der Lumpensammler stellvertretend für die Spekulanten zum Tode verurteilt wird, triumphieren die Menschlichkeit und die Freude am Leben über das Streben nach Geld und Macht.

So einfach und nachvollziehbar sich die Geschichte auch liest: Ganz leicht fiel es mir nicht, der Handlung zu folgen. Die Rollen sind zwar klar verteilt. Die Art und Weise, wie die Menschen sprechen und handeln, lassen nie Zweifel an ihren Absichten aufkommen (ausser vielleicht, wenn der Lumpensammler für den Schauprozess auf einmal beängstigend überzeugend als Raffzahn auftritt).

Dass die Stumme wieder sprechen kann, sobald die Gefahr gebannt ist, leuchtet ein. Dass die Menschen im Quartier nach der Befreiung von allem Übel “L’oiseau et l’enfant” singen – genau das Lie, das die gefühlskalten Besatzer nicht hören mochten – versteht sich von alleine.

Nur: Was hat das mit den imaginären Haustieren zu tun, über die sich die drei Seniorinnen lang und breit unterhalten? Wie passt das mit dem gspässigen Doktor zusammen, der kurz vor Schluss, wie einem Lehrbuch für Exhibitionisten entstiegen, in Boxershorts und Trenchcoat auftaucht? Und: Wieso wird die Comtesse als “Irre” betitelt, wenn sie doch die einzige ist, die mit Raffinesse, Schalk und Durchsetzungsvermögen von Anfang an klarmacht, dass sie den Weg aus dieser beklemmenden Situation kennt? An ihrer extrovertierten Kleidung kanns nicht liegen: Im Vergleich zu ihren Mitstreiterinnen und -streitern fällt sie optisch weder auf noch ab.

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Diese und andere Verästelungen sind für jemanden, der sich literarisch nur rudimentär auf den Theaterbesuch vorbereitet und eine lupenreine Komödie erwartet hatte, verwirrend genug. Denn eine Komödie im eigentlichen Sinne hat Jean Giraudoux mit diesem Stück nicht geschrieben.

Wenn ich den Sinn der Sache nicht ganz erfasst habe, hat das möglicherweise aber noch einen ganz anderen Grund: “Die Irre von Chaillot” ist nicht nur, aber auch eine satirisch gefärbte Absage an den Zynismus. Zuschauer, die selber zu Selbigem neigen, mögen Mühe damit bekunden, unversehens in einen Spiegel zu blicken und zu erkennen, dass vielleicht auch sie – rein hypothetisch, versteht sich – eher zu jenen gehören würden, die das Erdöl aus dem Boden holen wollen, als zu jenen, die alles auf ewig so belassen möchten, wie es seit jeher war.

Aber eben: Vielleicht war auch alles ganz anders gedacht.

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Weitere Aufführungen:

Samstag 22. Februar, 20 Uhr
Sonntag 23. Februar, 17 Uhr
Donnerstag 27. Februar, 20 Uhr
Samstag 1. März, 20 Uhr
Sonntag 2. März, 17 Uhr
Samstag 15. März, 20 Uhr
Sonntag 16. März, 17 Uhr

Vorverkauf:

Tourist Office am Bahnhof (058 327 50 92)
Buchhandlung am Kronenplatz (034 422 21 75)

(Bilder: zvg)