Vor Millionen von Zuschauern rund um den Globus lässt es Sydney morgen – wie an jedem Silvester – zünftig krachen. “Chefzünsler” Fortunato Foti erzählt, wie er um Mitternacht sieben Tonnen Feuerwerk in die Luft über den Hafenbecken jagt:
Zu Wasser und an Land
Auf unserer Schiffstour vor Sydney schoss
wunderschöne Bilder. Sie hatte ihre Kamera dabei, als wir auf didgeridoospielende Aborigines trafen – und auch der tote Flughund auf der Stromleitung entging ihr nicht:
Entdeckung in der Ecke
Samstagnachmittag, im Stadtteil Balmain in Sydney: Während wir gemütlich über den Rozelle-Market bummeln und die Kleider-, Spielzeug-, Antiquitäten- und anderen Stände durchstöbern, erklingt aus einer Ecke Musik, die mich spontan an den Blues von Philipp Fankhauser denken lässt.
Nur: Fankhauser klingt geschliffen. Das hier tönt richtig eckig und kantig und erdig und lebendig.
Ich folge den Klängen und stehe in einer Ecke des Schulhausplatzes auf einmal vor einer dreiköpfigen Band. Fasziniert bleibe ich stehen und höre dem Trio zu:
Vor dem Gitarristen und Sänger Simon Kinny-Lewis, dem Basser und dem Schlagzeuger liegt ein offener Koffer. Darin: Eine Handvoll CDs mit dem Titel “Higher Heaven”. Ich lege zehn Dollar hin, nehme mir eine der Scheiben und ziehe musikalisch grossartig bereichert von dannen.
Mein Heimathafen
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es irgendwo auf der Welt einen noch schöneren Hafen gibt als jenen von Sydney.
die Fähren; die Beizli, die Spazierwege am Quai, die Häuser an den Hügeln; die Touristen, die Musiker, die mit Gitarren und Didgeridoos chli Geld verdienen wollen, die Kreuzfahrtgäste, die sich in den schicken Restaurants vom Dolcefarniente auf hoher See erholen; die Brise, die Gischtkrönchen auf den Wellen, die Möwen überall: Ich könnte Tage an diesen Ort verbringen, ohne mich sattgesehen, -gehört und -gerochen zu haben.
Dank zweier Gutscheine, die wir von unseren Verwandten Down Under zu unserer “Aussie-Hochzeit” erhalten haben, konnten wir Sydney Harbour einmal von einer anderen Seite betrachten; von aussen.
Zuerst rasten und flogen wir in einem
Megagigasuperduperwahnsinns-Speedboat
über das Wasser; kaum richtig trocken geworden, gondelten wir auf einem
uralten Segelschiff
an all den Sehenswürdigkeiten vorbei hinaus,
Im sanften Licht der Dämmerung und begleitet von den melancholischen Klängen eines Gitarristen, kehrten wir nach zwei wundervollen Stunden an Deck wieder zurück.
Auf der Heimfahrt verfuhren wir uns ein wenig. Zufällig entdeckten wir einen Platz, von dem aus wir einen letzten faszinierenden Blick auf die unendlichen vielen Lichter in meinem Heimathafen geniessen konnten:






















