Noch kein Termin; sorry.

Zuohren all jener, die sich seit dem 3. Januar mit schöner Regelmässigkeit danach erkundigen, wann wir es tun:

Wir tuns nicht im Frühling und wir tuns nicht im Sommer. Vielleicht tun wirs im Herbst – und vielleicht tun wirs erst nächstes Jahr. Tun tun wirs sicher (zumindest gehe ich davon aus). Vorher müssen wir einfach noch ein paar…nun ja:…Dinge regeln. Wenn wir es dann tun, oder vielmehr: bevor wir es tun, geben wir euch bestimmt Bescheid. Immerhin fehlen uns noch ein einige Sachen für die gemeinsame Wohnung. Und verreist sind wir jetzt auch schon seit einem geraumen Weilchen nicht mehr.

Wir freuen uns ehrlich und aufrichtig über euer Interesse. Wir hätten nie gedacht, dass das für unsere Verwandten, Bekannten und sonstwie Zugewandten so eine Sache sein würde; vor allem deshalb nicht, weil wir uns so grosse Mühe gemacht haben, es geheim zu halten. Aber eben: Neues gibts zum Thema beim besten Willen nicht zu berichten.

Wir morden weiter

Krimifreunden stockt vor Freude das letzte verbliebene Blut in den blassen Adern: Im Herbst 2012 erscheint der dritte Band der Anthologie “Mordsgeschichten aus dem Emmental”. Das hat unsere Verlegerin Verena Zürcher vom Landverlag ihren Autorinnen und Autoren heute bekanntgegeben.

Bevor wir die nächsten Leichen in den verwinkelten, düsteren und kaum zugänglichen Emmentaler Kellern verstecken, halten wir das Publikum mit bereits erschienenen Kurzkrimis bei Laune. Am 2. April lädt das Gasthaus Bäregghöhe in Trubschachen zu einem Menu litéraire, an dem mein BZ-Kollege Hans Herrmann, Frank Gerber, Esther Pauchard (als Gast des Nydegg-Verlages) und ich unserer kriminellen Energie freien Lauf lassen dürfen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Frühere Lesungen an den Burgdorfer Krimitagen oder in der Heimstätte Bärau haben gezeigt: Wer sich ein Plätzchen reserviert, ist nicht schlecht beraten.

Heiter weiter

Sooli: Nach fünf Wochen Australien und ein paar Tagen zusätzlicher Entspannung in Zug und Burgdorf gehts morgen zum ersten Mal in diesem Jahr an die Arbeit.

Wobei: Arbeit? Ich fahre nach Bern ins Büro, tue dort, was ich am liebsten tue und werde dafür bezahlt. So betrachtet, ist der Gedanke ans Ende dieser so langen und doch so kurzen Ferien nicht allzu bedrückend.

Vorhin habe ich meine Agenda konsultiert. Für 2011 sind genau zwei Termine eingetragen: Am 13. Mai heiraten mein Brüetsch und Judith; am 14. Juli sind Chantal und ich mit den Frischvermählten in Locarno, am Roxette-Konzert.

Die anderen rund 350 Tage liegen vollkommen frei vor mir, wie ein riesiges Blatt Papier. Ich freue mich wie ein Kind darauf, auf dieser perfekt vorgrundierten Fläche mit Chantal und allen anderen Menschen in meinem Umfeld nach und nach ein mindestens so schönes Bild zu malen wie 2010.